{"id":55770,"date":"2019-05-28T10:45:30","date_gmt":"2019-05-28T08:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/?p=55770"},"modified":"2021-04-21T16:23:06","modified_gmt":"2021-04-21T14:23:06","slug":"baku-die-stadt-der-lodernden-flammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/baku-die-stadt-der-lodernden-flammen\/","title":{"rendered":"Baku \u2013 die Stadt der lodernden Flammen"},"content":{"rendered":"<h3>Sp\u00e4testens seit dem <a href=\"https:\/\/mannschaft.com\/2014\/05\/06\/das-eurovision-abc\/\">Eurovision Song Contest<\/a> ist die Hauptstadt Aserbaidschans auch in der LGBTIQ-Community bekannt. Touristisch ist die spannende Metropole am Rande Europas aber bis heute ein unbeschriebenes Blatt. Auch kann man dem Land nicht unbedingt nachsagen, \u00fcberm\u00e4ssig gayfriendly zu sein.<\/h3>\n<p>An der Kreuzung zentraler Handelsrouten zwischen Ost und West war Aserbaidschan w\u00e4hrend vieler Jahrhunderten eine wichtige Station f\u00fcr Reisende auf dem Weg von Europa nach Persien, Indien oder China. Die exponierte Lage zwischen verschiedenen wichtigen Weltregionen und der grosse Erd\u00f6lreichtum haben jedoch dazu gef\u00fchrt, dass sich immer wieder Grossm\u00e4chte um dieses Territorium stritten. Aserbaidschan z\u00e4hlt zu den ersten L\u00e4ndern, die mit der industriellen Produktion fossiler Brennstoffe begannen.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"bpzuZMXiMI\"><p><a href=\"https:\/\/mannschaft.com\/2019\/05\/24\/brasilien-homophobie-wird-straftat\/\">Homophobie wird in Brasilien zur Straftat<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe title=\"&#8222;Homophobie wird in Brasilien zur Straftat&#8220; &#8212; Mannschaft Magazin\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/mannschaft.com\/2019\/05\/24\/brasilien-homophobie-wird-straftat\/embed\/#?secret=bpzuZMXiMI\" data-secret=\"bpzuZMXiMI\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Bereits im fr\u00fchen Mittelalter war \u00d6l das wichtigste Exportprodukt. So berichtete Marco Polo im 13. Jahrhundert, dass Karawanen \u00d6l aus Baku in weite Teile Arabiens sowie bis nach Indien brachten. Mitte des 19. Jahrhunderts setzte in Aserbaidschan ein riesiger \u00d6lrausch ein und wurde die Gegend rund um Baku dank enormer Produktionssteigerungen quasi \u00fcber Nacht zum weltgr\u00f6ssten Erd\u00f6lf\u00f6rdergebiet. Dies bescherte dem Land Reichtum und Fortschritt. So wurde im Mai 1918 die Aserbaidschanische Demokratische Republik ausgerufen, die als eines der weltweit ersten L\u00e4nder das Frauenwahlrecht einf\u00fchrte. Doch bereits nach 23 Monaten zukunftsorientierter Freiheit folgte die Eroberung des Landes durch die Sowjetunion. Nach der Verstaatlichung der gesamten Erd\u00f6lindustrie lieferte Aserbaidschan fortan rund 75% des von der UdSSR ben\u00f6tigten \u00d6ls.<\/p>\n<p>Nach dem Austritt aus der Sowjetunion im Oktober 1991 und dem darauffolgenden politischen Chaos brach die \u00d6lf\u00f6rderung kurzzeitig zusammen. L\u00e4ngst z\u00e4hlt \u00d6l aber wieder zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes und hat der Reichtum aus den grossen Erd\u00f6l- und Gasvorkommen Baku in eine spannende Stadt der Kontraste verwandelt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_55796\" aria-describedby=\"caption-attachment-55796\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-55796\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1200 800'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" data-srcset=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2.jpg 1200w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-425x283.jpg 425w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-180x120.jpg 180w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-561x374.jpg 561w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-1122x748.jpg 1122w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-364x243.jpg 364w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-758x505.jpg 758w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-608x405.jpg 608w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-1152x768.jpg 1152w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-72x48.jpg 72w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-144x96.jpg 144w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-313x209.jpg 313w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-2-400x267.jpg 400w\" data-sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-55796\" class=\"wp-caption-text\">Die drei modernen und bis zu 180 Meter hohen Flame Towers thronen majest\u00e4tisch \u00fcber den D\u00e4chern von Baku. (Bild: Andreas Gurtner)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Ein Hauch von Orient<br \/>\n<\/strong>In der verwinkelten Altstadt von Baku, die fast vollst\u00e4ndig von einer sch\u00fctzenden Mauer umschlossen ist, erz\u00e4hlen die kunstvoll verzierten Wohnh\u00e4user, Moscheen und Monumente die Geschichte einer l\u00e4ngst vergangenen Zeit. Einen Rundgang durch das zum Weltkulturerbe geh\u00f6rende Stadtzentrum, das Itscheri Schecher genannt wird, beginnt man am besten beim Jungfrauenturm. Der Name dieses Geb\u00e4udes stammt von einer Prinzessin, die sich vor langer Zeit aus einem Fenster des Turms ins Kaspische Meer gest\u00fctzt haben soll, um einer arrangierten Ehe zu entgehen. Auch wenn der fast 30 Meter hohe Wehrturm nicht sonderlich eindr\u00fccklich wirkt, lohnt sich ein Besuch dieses historischen Geb\u00e4udes. Die Aussicht \u00fcber die Altstadt und das Kaspische Meer, die sich von der Plattform auf dem Dach des Turms bietet, ist grandios. Von hier aus kann man anschliessend gem\u00fctlich bis zum weitl\u00e4ufigen Shirvanshah-Palast schlendern, der auf einem der H\u00fcgel Bakus thront.<\/p>\n<p>In den Innenr\u00e4umen dieser Anlage, deren Urspr\u00fcnge bis ins Jahr 1411 zur\u00fcckreichen, kann auch eine interessante Ausstellung \u00fcber die alten Traditionen Aserbaidschans besichtigt werden. Zur\u00fcck in den Gassen Alt-Bakus l\u00e4sst sich fast nach jeder Kurve etwas Neues entdecken \u2013 so findet man nebst Tempeln, Minaretten, Karawansereien und Badeh\u00e4usern auch unz\u00e4hlige Restaurants, Teeh\u00e4user, Teppichh\u00e4ndler und Souvenirshops.<\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Gay Life<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008c89;\">Im Jahr 2000 wurde ein aus Sowjetzeiten stammendes Gesetz abgeschafft, das homosexuelle Handlungen unter Strafe stellte. Auch wenn Homosexualit\u00e4t in Aserbaidschan seither legal ist, wird sie von der Gesellschaft noch immer tabuisiert. Einer der Hauptgr\u00fcnde hierf\u00fcr ist die Religion\u202f\u2013 die meisten Menschen sind schiitische Muslim*innen. Aber auch das Fest\u00adhalten an alten Traditionen und ein stark im Alltag verankerter Konservatismus haben bisher verhindert, dass sich die \u00f6ffentliche Meinung bez\u00fcglich Homosexualit\u00e4t sp\u00fcrbar ge\u00e4ndert hat. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\">Immerhin: Homophobe Gesetze wie in Russland und Kirchenoberh\u00e4upter, die mit Kreuzen gegen Schwule und Lesben hetzen, findet man hier nicht. Allerdings werden gleichgeschlechtliche Paare in Aserbaidschan rechtlich nicht anerkannt. Im September 2017 ist es in Baku bei mehreren Polizeirazzien gegen die LGBTQ-Community zu mehr als 100 Verhaftungen gekommen. Aufgrund massiver internationaler Proteste wurden die in Gewahrsam genommenen Menschen jedoch bald wieder auf freien Fuss gestellt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\">Der Community machten die Vorf\u00e4lle erneut bewusst, dass sie in Aserbaidschan nicht frei und unbehelligt leben k\u00f6nnen. Viele von ihnen f\u00fchren deshalb ein sorgf\u00e4ltig abgestimmtes Doppelleben. Selbst in Baku gibt es derzeit keine offiziellen Bars, Clubs, Treffpunkte oder Veranstaltungen f\u00fcr LGBTIQs. Seit einigen Jahren markiert die Website gay.az eine Pr\u00e4senz f\u00fcr Schwule, Lesben, Bisexuelle und trans Personen im Land und bietet der Community eine virtuelle Plattform. Gay-Apps wie Grindr sind in Aserbaidschan nicht gesperrt und deshalb ebenfalls beliebt, um Gleichgesinnte kennen zu lernen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Petrodollars und Flamment\u00fcrme<\/strong><br \/>\nBaku hat sich seit der Jahrtausendwende rasant entwickelt. Hierzu hat insbesondere eine neue Pipeline in die T\u00fcrkei beigetragen, die seit 2006 die \u00d6lexporte erleichtert und im Gegenzug Geld ins Land str\u00f6men l\u00e4sst. Dank der Petrodollars pr\u00e4sentiert sich auch die an die Altstadt anschliessende Fussg\u00e4ngerzone grossz\u00fcgig und sauber. Diejenigen Bewohner*innen, die vom Boom am meisten profitiert haben, k\u00f6nnen sich hier in Edelboutiquen mit ausl\u00e4ndischen Markenprodukten eindecken. Dass aber auch heute noch viele B\u00fcrger*innen unter der Armutsgrenze leben, bleibt einem im Stadtzentrum verborgen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_55797\" aria-describedby=\"caption-attachment-55797\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-55797\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1200 800'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" data-srcset=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3.jpg 1200w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-425x283.jpg 425w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-180x120.jpg 180w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-561x374.jpg 561w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-1122x748.jpg 1122w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-364x243.jpg 364w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-758x505.jpg 758w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-608x405.jpg 608w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-1152x768.jpg 1152w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-72x48.jpg 72w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-144x96.jpg 144w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-313x209.jpg 313w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aserbaidschan-andreas-3-400x267.jpg 400w\" data-sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-55797\" class=\"wp-caption-text\">Das futuristische Heydar-Aliyev- Zentrum z\u00e4hlt zweifelsohne zu den faszinierendsten Geb\u00e4uden Bakus. (Bild: Andreas Gurtner)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was daf\u00fcr besonders auff\u00e4llt, sind die Flame Towers, ein Hochhauskomplex aus drei B\u00fcro- und Hotelt\u00fcrmen, der wie eine Krone die Stadt \u00fcberragt. In den Abend- und Nachtstunden erweckt eine einzigartige Lichtshow die T\u00fcrme zum Leben und es scheint, als w\u00fcrden gewaltige Flammen \u00fcber Baku emporsteigen. Nicht weit von den Flamment\u00fcrmen entfernt erreicht man die sogenannte Kristallhalle, die direkt am Ufer des Kaspischen Meeres liegt. Mit dem Bau dieses riesigen Prestigegeb\u00e4udes, das 2012 als Austragungsort f\u00fcr den Eurovision Song Contest (ESC) diente, hat Aserbaidschan eine kostspielige Imagekampagne betrieben. Das Ziel: Man wollte dem Land, das immer wieder wegen missachteter Menschenrechte, mangelnder Pressefreiheit und grassierender Korruption in den Schlagzeilen war, ein positiveres Image verpassen.<\/p>\n<p><strong>Modern und homofreundlich?<\/strong><br \/>\nDer Plan, sich als modernes und freundliches Land zu positionieren, ist jedoch nur teilweise aufgegangen. So bekr\u00e4ftigte Aserbaidschan auf der einen Seite zwar, dass alle G\u00e4ste aus Europa beim ESC willkommen seien \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrer sexuellen Orientierung, Religion oder ihren politischen Ansichten. Andererseits kam es kurz nach dem ESC zu Polizeirazzien gegen die LGBTIQ-Community sowie zur Schliessung von Schwulenclubs. Diese Vorf\u00e4lle zeigen, dass es in Gesellschaft und Staat doch nicht zu einem nachhaltigen Umdenken bez\u00fcglich des Umgangs mit Minderheiten kam.<\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Auf einen Blick<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Anreise<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008c89;\">Die ukrainische Fluggesellschaft Ukraine International bietet Fl\u00fcge ab Z\u00fcrich und diversen deutschen St\u00e4dten nach Baku an. <a style=\"color: #008c89;\" href=\"http:\/\/flyuia.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">flyuia.com<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Beste Reisezeit<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008c89;\">In den Sommermonaten von April bis Oktober herrschen angenehme Temperaturen. Die Winter <\/span><span style=\"color: #008c89;\">k\u00f6nnen hingegen k\u00fchl und regnerisch sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Sprache<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008c89;\">Die offizielle Landessprache ist Aserbaidschanisch. Vielerorts kann man sich jedoch auch gut mit Englisch und Russisch durchschlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Einreise<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008c89;\">Schweizer und EU-B\u00fcrger ben\u00f6tigen einen g\u00fcltigen Reisepass sowie ein e-Visum. Dieses kann online beantragt werden und berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\"><strong>Sicherheit<br \/>\n<\/strong>Aserbaidschan gilt als politisch stabil und die Hauptstadt Baku als relativ sicher. Von einem Besuch der Region Nagorno-Karabach entlang der Grenze zu Armenien wird hingegen abgeraten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008c89;\">Weitere Informationen: <a style=\"color: #008c89;\" href=\"http:\/\/azerbaijan.travel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">azerbaijan.travel<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens seit dem Eurovision Song Contest ist die Hauptstadt Aserbeidschans auch in der LGBTIQ-Community bekannt. 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