{"id":37412,"date":"2017-09-08T16:05:24","date_gmt":"2017-09-08T14:05:24","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/2017\/09\/08\/von-dragqueens-zu-hofe-und-schwulen-stararchitekten\/"},"modified":"2021-08-16T17:37:06","modified_gmt":"2021-08-16T15:37:06","slug":"von-dragqueens-zu-hofe-und-schwulen-stararchitekten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/von-dragqueens-zu-hofe-und-schwulen-stararchitekten\/","title":{"rendered":"Von Dragqueens zu Hofe und schwulen Stararchitekten"},"content":{"rendered":"<h3>Wien gilt heute als eine der LGBTIQ-\u00adfreundlichsten St\u00e4dte Europas. Die \u00f6sterreichische Metropole wartet nicht nur mit einer florierenden Szene, Kulinarik und Kultur auf, sondern auch mit einer spannenden schwulen Geschichte.<\/h3>\n<p>Seien es die homosexuellen Ampelp\u00e4rchen, die an den st\u00e4dtischen Zebrastreifen \u00fcber Gehen und Stehen bestimmen, sei es die Ausrichtung des Eurovision Song Contests oder der Life Ball: <a href=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/2017\/09\/kultur-und-spass-an-der-europride-in-wien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wien sorgt immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen, die das LGBT-Herz erw\u00e4rmen.<\/a> Seit mehreren Jahren bem\u00fcht man sich in der \u00f6sterreichischen Hauptstadt bewusst \u2013 und mit Erfolg \u2013 um ein LGBT-freundliches Image. So hat Wien Tourismus zum Beispiel den <a href=\"https:\/\/www.wien.info\/de\/wien-fuer\/schwul-lesbisch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abGay &amp; Lesbian Guide\u00bb<\/a> herausgegeben, den Wiener Stadtf\u00fchrer f\u00fcr Homosexuelle. Darin erfahren Interessierte auf knapp f\u00fcnfzig Seiten, was die ehemalige Kaiserstadt an schwullesbischem Leben zu bieten hat.<\/p>\n<p>\u00abEs hilft nat\u00fcrlich, dass der Direktor von Wien Tourismus selbst schwul ist\u00bb, sagt Fremdenf\u00fchrer Niki K\u00f6nig, der unter anderem auf den \u00abGay City Walk\u00bb spezialisiert ist \u2013 einen Stadtrundgang mit spezifisch schwulen und lesbischen Inhalten. \u00abDoch auch schon vor ihm war man gegen\u00fcber der Thematik offen und hat das Potenzial des LGBT-Tourismus erkannt.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_20960\" aria-describedby=\"caption-attachment-20960\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20960\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 500 866'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/LuziWuzi-1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"866\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20960\" class=\"wp-caption-text\">Ludwig Viktor hier mal seri\u00f6s. (Bild: \u00d6sterreichische Nationalbibliothek)<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Der schwule Prinz \u2013 Ger\u00fcchte hier, Geschichten da<\/b><br \/>\n\u00dcber diese Art von Tourismus in der Stadt h\u00e4tten sich wohl auch einige bekannte Pers\u00f6nlichkeiten der Wiener Geschichte gefreut. So zum Beispiel Erzherzog Ludwig Viktor, der auch unter dem autorit\u00e4tsgebietenden Namen \u00abLuziwuzi\u00bb bekannt ist. 1842 geboren, war er der j\u00fcngste Bruder des grossen Kaisers Franz Joseph. Dieser regierte w\u00e4hrend 68 Jahren \u00fcber die Donaumonarchie und pr\u00e4gte diese auf eine Art und Weise, wie es kein anderer \u00f6sterreichischer Herrscher zu tun vermochte.<\/p>\n<p>Die Rolle, die Luziwuzi im politischen und h\u00f6fischen Alltag einnahm, unterschied sich ziemlich markant von derjenigen seines \u00e4ltesten Bruders. \u00abDie homosexuellen Neigungen Ludwig Viktors, zahlreiche Skandale, Tratsch\u00adgeschichten und sein pr\u00e4tenti\u00f6ses Auftreten in der \u00d6ffentlichkeit machten den unverheirateten Hobby\u00adsammler zu einer \u00e4usserst umstrittenen Figur\u00bb, schreibt der Politikwissenschaftler und Schriftsteller Christian Dickinger im Buch \u00abHabsburgs schwarze Schafe\u00bb.<\/p>\n<p>Eine besonders prominente Person, die den Erzherzog nicht leiden konnte, war Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sisi. Heute selbst eine heimliche Schwulen- und Lesbenikone, soll sie \u00fcber ihren Schwager gesagt haben, er habe so viel getratscht und gelogen, \u00abdass er mir wirklich das Leben verdorben hat. \u00dcber jeden schimpft er und auch \u00fcber mich.\u00bb Seine Zunge galt als \u00abscharf wie die einer Giftschlange\u00bb. Wie Dickinger schreibt, mischte sich Luziwuzi in alles ein, \u00abspann Intrigen und freute sich, wenn kleine Skand\u00e4lchen daraus wurden\u00bb. Doch da er der Bruder des Kaisers war, habe man sich dies gefallen lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20959\" aria-describedby=\"caption-attachment-20959\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20959\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 650 758'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/LuziWuzi-2.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"758\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20959\" class=\"wp-caption-text\">Liebte es, sich in Frauenkleidung zu inszenieren: Erzherzog Ludwig Viktor, alias \u00abLuziwuzi\u00bb.<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Eklat im Badehaus<\/b><br \/>\nW\u00e4hrend sich Ludwig Viktor f\u00fcr politische oder milit\u00e4rische Angelegenheiten wenig begeistern konnte, l\u00f6ste Frauen\u00adkleidung schon sehr viel mehr Enthusiasmus bei ihm aus. So soll er gerne in entsprechender Montur durch Hallen und H\u00f6fe gerauscht sein. \u00abErzherzog Ludwig Viktor: der homosexuelle Transvestit im Gewande des Prinzen\u00bb, beschreibt ihn Christian Dickinger.<\/p>\n<p>Und schliesslich entfachten auch M\u00e4nner Luziwuzis Feuer der Leidenschaft \u2013 ein Feuer, an dem er sich die H\u00e4nde verbrannte. \u00abDie wohl bekannteste Geschichte rund um den skandal\u00adumwitterten Prinzen spielte sich in einem \u00f6ffentlichen Bad ab, das er zweimal w\u00f6chentlich besuchte\u00bb, so Dickinger. Dort soll der Kaiserbruder Gefallen an einem Offizier gefunden und ihm an den Allerwertesten gefasst haben. Der Offizier, ob dieser Ann\u00e4herung nicht eben entz\u00fcckt, verpasste Ludwig Viktor kurzerhand eine Ohrfeige. Et voil\u00e0, der Skandal war perfekt!<\/p>\n<p>Zu jener Zeit war es weder schicklich, als Mann anderer M\u00e4nner Hinterbacken zu packen, noch ziemte es sich, als Offizier einen Spross der kaiserlichen Familie zu schlagen. Kaiser Franz Joseph jedenfalls hatte genug von den Eskapaden seines Bruders. Er verbannte ihn nach Salzburg ins Schloss Klessheim, wo Ludwig Viktor 1919 verstarb. Und was das Badehaus angeht, in dem sich besagter Skandal zutrug: Es existiert nach wie vor, und an intimen Ber\u00fchrungen zwischen M\u00e4nnern nimmt dort definitiv niemand mehr Anstoss. Mitten im Stadtzentrum gelegen, gilt das \u00abKaiserbr\u00fcndl\u00bb heute als Wiens sch\u00f6nste Schwulen\u00adsauna.<\/p>\n<p><b>Schmerzen im Herzen<\/b><br \/>\nGanz in der N\u00e4he des Kaiserbr\u00fcndls thront die Wiener Staatsoper \u2013 ein Geb\u00e4ude, hinter dem ein weiteres Kapitel schwuler Stadtgeschichte steht. Entworfen wurde der Prachtbau von den Architekten Eduard van der N\u00fcll und August Sicard von Sicardsburg. \u00abHeute ist offiziell anerkannt, dass die beiden ein Paar waren\u00bb, erz\u00e4hlt Niki K\u00f6nig. \u00abDamals hingegen wurde das nicht offen kommuniziert.\u00bb Liebe und Leben der beiden nahmen ein tragisches Ende. Das Duo erntete f\u00fcr die Architektur der Oper bitterb\u00f6se Kritik, sowohl von Seiten der Wiener Bev\u00f6lkerung als auch von Kaiser Franz Joseph. Eduard van der N\u00fcll verzweifelte daran und erh\u00e4ngte sich. Nur zehn Wochen sp\u00e4ter starb auch Sicardsburg \u2013 angeblich an gebrochenem Herzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20958\" aria-describedby=\"caption-attachment-20958\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" class=\"lazyload size-full wp-image-20958\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 650 1'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Sicard-1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20958\" class=\"wp-caption-text\">August Sicard von Sicardsburg entwarf zusammen mit seinem Partner Eduard van der N\u00fcll die Wiener Staatsoper.<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Platznot war nicht<\/b><br \/>\nBloss einen Katzensprung von der Oper entfernt liegt das Stadtpalais von Prinz Eugen von Savoyen. Dieser kam 1663 in Paris zur Welt und avancierte zu einem der gr\u00f6ssten Feldherren des Habsburgerreiches. Prinz Eugen gilt heute als schwul, \u00abwobei es f\u00fcr seine Homosexualit\u00e4t keine offizielle Best\u00e4tigung gibt\u00bb, erkl\u00e4rt Niki K\u00f6nig. \u00abEr war aber nie verheiratet, hatte keine Kinder und von Aff\u00e4ren mit Frauen weiss man auch nichts.\u00bb An den H\u00f6fen sei hinter vorgehaltener Hand \u00fcber seine gleichgeschlechtlichen Vorlieben getuschelt worden. Fest steht, dass er f\u00fcr allf\u00e4llige Techtelmechtel genug Platz gehabt h\u00e4tte. Nebst seinem Stadtpalais, das er vornehmlich in den Wintermonaten bewohnte, besass Prinz Eugen auch noch das Schloss Belvedere \u2013 eine barocke Wucht, die sich unweit des neuen Hauptbahnhofes befindet und die gr\u00f6sste Klimt-Sammlung der Welt beherbergt.<\/p>\n<p>H\u00e4tten Prinz Eugen, van der N\u00fcll oder Luzi\u00adwuzi im heutigen Wien gelebt, sie h\u00e4tten um ihre Homosexualit\u00e4t keine Geheimnisse machen m\u00fcssen (wobei \u00abGeheimnis\u00bb im Falle Ludwig Viktors wohl nicht das richtige Wort ist). \u00abWien ist heute im Grossen und Ganzen sehr tolerant\u00bb, sagt Niki K\u00f6nig. Zumindest in den Bezirken der Innenstadt k\u00f6nnten Schwule und Lesben h\u00e4ndchenhaltend durch die Strassen spazieren, ohne dass sich jemand dar\u00fcber aufrege. \u00abEs hat sich viel getan in den letzten f\u00fcnfzehn Jahren\u00bb, sagt der Fremdenf\u00fchrer. Lange Zeit sei Wien verstaubt und konservativ gewesen, doch nun gehe man mit dem Althergebrachten, den Traditionen und dem imperialen Erbe sehr viel lockerer, verspielter und ironischer um. \u00abDie Wiener beginnen wieder, ihre eigene, moderne Identit\u00e4t zu bilden\u00bb, beschreibt Niki K\u00f6nig die Geisteshaltung der Stadtbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20965\" aria-describedby=\"caption-attachment-20965\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" class=\"lazyload size-full wp-image-20965\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 650 1'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Prinz-Eugen-von-Savoyen-1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20965\" class=\"wp-caption-text\">Prinz Eugen von Savoyen gilt als einer der gr\u00f6ssten Feldherren des Habsburgerreiches. (Bild: \u00d6sterreichische Nationalbibliothek)<\/figcaption><\/figure>\n<p>So findet w\u00e4hrend der weltber\u00fchmten Wiener Ballsaison zum Beispiel der Regenbogenball im Parkhotel Sch\u00f6nbrunn statt. \u00abDie Kleidung ist nach wie vor traditionell, das Publikum besteht jedoch mehrheitlich aus schwulen und lesbischen Paaren\u00bb, so Niki. Des Weiteren zeige sich die offene Einstellung etwa auch daran, dass die Grenzen zwischen Gay- und Hetero-Lokalen zunehmend verschw\u00e4mmen. \u00abDie trendigen und hippen Bars und Clubs sind heute gemischt. An den angesagten Orten k\u00f6nnen zwei M\u00e4nner oder zwei Frauen in der Regel problemlos miteinander tanzen oder sich k\u00fcssen.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_20964\" aria-describedby=\"caption-attachment-20964\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" class=\"lazyload size-full wp-image-20964\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 650 1'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Eduard-van-der-N\u00fcll-1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20964\" class=\"wp-caption-text\">Eduard von der N\u00fcll, Partner von August Sicard von Sicardsburg. Die Kritik an der Wiener Staatsoper trieb ihn in den Freitod.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Breites Angebot<\/strong><br \/>\nDoch auch das klassische homosexuelle Nachtleben steht in Wien in vollster Bl\u00fcte. Beispielsweise seien das \u00abFelixx\u00bb oder das \u00abVillage\u00bb Schwulenbars mit internationalem Flair, wie man sie \u00fcberall kenne, sagt Niki K\u00f6nig. Gefallen w\u00fcrden auch das \u00abMarea Alta\u00bb, eine \u00abnette verrauchte Bude, in der Lesben den Ton angeben\u00bb, oder der \u00abGoldene Spiegel\u00bb. Fr\u00fcher eine Mischung aus \u00abverstaubtem Monarchie\u00adkitsch, Pornotapeten und osteurop\u00e4ischen Strichern\u00bb, erstrahlt das Lokal nun frisch renoviert in neuem Glanz. Schliesslich ist im \u00abHard On\u00bb oder \u00abSling\u00bb der Name Programm. \u00abDort geht man nicht nur zum Biertrinken hin\u00bb, erkl\u00e4rt Niki und lacht. Fehlt eigentlich nur noch eines: Eine Schwulenbar namens \u00abLuzi\u00adwuzi\u00bb. Der Erzherzog h\u00e4tte daran sicher ebenso seine Freude gehabt wie an der Tatsache, dass man sich als LGBT-Tourist \u00e4usserst wohlf\u00fchlt im heutigen Wien. Gerade die ungezwungene Verbindung von \u00abtraditioneller\u00bb und schwullesbischer Stadtgeschichte ist \u00e4usserst erfrischend \u2013 und sicherlich ein Modell, das in weiteren Metropolen dieser Welt auf Anklang stossen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Bilder: \u00d6sterreichische Nationalbibliothek<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wien gilt heute als eine der LGBT-\u00adfreundlichsten St\u00e4dte Europas. Die \u00f6sterreichische Metropole wartet nicht nur mit einer florierenden Szene, Kulinarik und Kultur auf, sondern auch mit einer spannenden schwulen Geschichte. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/von-dragqueens-zu-hofe-und-schwulen-stararchitekten\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":37413,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[5464,386,5503,567],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37412"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37412"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117270,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37412\/revisions\/117270"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}