{"id":37276,"date":"2017-08-09T11:49:21","date_gmt":"2017-08-09T09:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/2017\/08\/09\/wir-klaeren-auf-durch-unsere-blosse-existenz\/"},"modified":"2023-03-02T15:51:12","modified_gmt":"2023-03-02T14:51:12","slug":"wir-klaeren-auf-durch-unsere-blosse-existenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wir-klaeren-auf-durch-unsere-blosse-existenz\/","title":{"rendered":"\u00abWir kl\u00e4ren auf \u2013 durch unsere blosse Existenz\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Die Forschung spricht eine klare Sprache: Kindern, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen, geht es gut. Die juristische Fakult\u00e4t der renommierten US-amerikanischen Columbia-\u00adUniversit\u00e4t zum Beispiel evaluierte 79 wissenschaftliche Studien zum Thema.<\/h3>\n<p>Der Befund: 75 der Studien zogen das Fazit, dass Kinder schwuler oder lesbischer Elternpaare gegen\u00fcber anderen Kindern nicht benachteiligt sind. \u00abWir identifizierten nur vier Untersuchungen, die zum gegenteiligen Schluss kamen\u00bb, schreibt das Forschungsteam. Allerdings seien diese vier Studien zu relativieren, da sie ausschliesslich Kinder ber\u00fccksichtigten, deren Eltern geschieden oder getrennt lebten. \u00abEs ist bekannt, dass das Wohlergehen der Kinder zus\u00e4tzlichen Risiken unterliegt, wenn sich die Familienstruktur auf diese Weise \u00e4ndert. Deshalb sind die vier Analysen nicht zuverl\u00e4ssig\u00bb, wird ausgef\u00fchrt. Alles in allem, so die Schlussfolgerung, \u00abergibt sich aus der vorhandenen Forschung der \u00fcberw\u00e4ltigende Konsens, dass es Kindern in keiner Weise schadet, wenn sie schwule oder lesbische Eltern haben.\u00bb<\/p>\n<p><b>Repr\u00e4sentative deutsche Umfrage<\/b><br \/>\nDieses Ergebnis deckt sich mit den Resultaten wissenschaftlicher Untersuchungen aus L\u00e4ndern wie den Niederlanden oder Deutschland. Im Jahr 2009 etwa erschien die erste repr\u00e4sentative Studie zur Situation deutscher Kinder in Regenbogenfamilien. Durchgef\u00fchrt wurde sie von der Universtit\u00e4t Bamberg, befragt wurden damals \u00fcber 1000 Eltern in homosexuellen Lebensgemeinschaften und 693 Kinder. Die Erkenntnisse werden auf aerzteblatt.de wie folgt zusammengefasst: \u00abRegenbogeneltern sind genauso gute Eltern wie heterosexuelle Paare, das Kindeswohl ist bei ihnen ebenso gewahrt wie in anderen Familien.\u00bb<\/p>\n<p><b>Das Pferd mal andersrum aufz\u00e4umen<\/b><br \/>\nAusf\u00fchrlich mit dem Thema befasst hat sich Katja Irle \u2013 die Journalistin schrieb ein ganzes Buch dazu. W\u00e4hrend eines halben Jahres pflegte sie intensive Kontakte zu insgesamt f\u00fcnf Familien, besuchte diese oft. \u00abIch wollte sie kennenlernen und sehen, wie sie wirklich leben\u00bb, so Irle. Mit weiteren Familien habe sie regelm\u00e4ssig telefoniert, insgesamt mit rund f\u00fcnfzehn. Die Familien waren dabei ganz unterschiedlich zusammengesetzt. Ein klassisch lesbisches Paar wirkte mit, ein schwules Paar, das per Leihmutterschaft zum V\u00e4tergl\u00fcck gekommen war, aber auch zwei lesbische M\u00fctter und zwei schwule V\u00e4ter, die das Kind in einer Viererkonstellation gemeinsam grossziehen. \u00abEine gewisse Vielfalt war mir wichtig \u2013 Regenbogenfamilie ist nicht gleich Regenbogenfamilie.\u00bb<\/p>\n<p><b>LGBTIQ \u2013 die besseren Eltern?<\/b><br \/>\nDer Titel von Katja Irles Buch lautet \u00abDas Regenbogen\u00adexperiment \u2013 sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?\u00bb. Eine \u00dcberschrift, die je nach Auffassung durchaus provoziert. \u00abDen Verantwortlichen beim Verlag und mir war von Anfang an klar, dass man dies als Provokation auffassen k\u00f6nnte\u00bb, sagt die Autorin gegen\u00fcber der Mannschaft. Sie habe sich aber aus einem ganz bestimmten Grund f\u00fcr den Titel entschieden. \u00abBis jetzt ging man in den Diskussionen immer von der gegenteiligen Frage aus: K\u00f6nnen Schwule und Lesben \u00fcberhaupt Kinder erziehen? Sollten sie das \u00fcberhaupt d\u00fcrfen?\u00bb Ihr sei es darum gegangen, den Spiess einmal umzudrehen und darauf zu verweisen, dass Homosexuelle \u00abnat\u00fcrlich gute, und manchmal eben auch bessere Eltern sein k\u00f6nnen. Es gibt einige wenige Studien, wonach Regenbogenfamilien vorurteilsfreier erziehen, ihre Kinder sozial sehr kompetent und emotional stabiler sind.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Von Kindesbeinen an haben wir selbst Stigmatisierung erlebt. Wir wissen, was es heisst, diskriminiert zu werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00abDie besseren Eltern sind wir nicht, nur weil wir LGBTIQ sind\u00bb, ist Maria von K\u00e4nel \u00fcberzeugt. Sie ist die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin vom Dachverband Regenbogenfamilien, gemeinsam mit ihrer Frau Martina hat sie zwei Kinder im Grundschulalter. Dass viele gleichgeschlechtliche Eltern aber bewusst versuchten, ihren Kindern Werte wie Toleranz und Mitgef\u00fchl zu vermitteln, sei nicht von der Hand zu weisen. \u00abVon Kindesbeinen an haben wir selbst Stigmatisierung erlebt. Wir wissen, was es heisst, diskriminiert zu werden\u00bb, so von K\u00e4nel. \u00abAnderen soll das nicht widerfahren \u2013 wir versuchen, unsere Kinder entsprechend zu erziehen.\u00bb Dass dies auch viele Heterosexuelle t\u00e4ten, l\u00e4ge aber auf der Hand.<\/p>\n<p><b>Die gleichen Fragen<\/b><br \/>\nDieser Einsch\u00e4tzung entsprechen auch Katja Irles Erkenntnisse bez\u00fcglich der elterlichen Qualit\u00e4ten. Ihrer Ansicht nach seien schwule und lesbische Eltern wie alle anderen auch, machten dieselben Fehler, sorgten sich wegen derselben Dinge. \u00abKriegen wir einen Platz in der Kinderkrippe? Wie vereinbaren wir den Job, die Erziehung der Kinder und das Paarleben?\u00bb Homosexuelle stellten sich grunds\u00e4tzlich die gleichen Fragen, so Irle, und sie habe von ihnen die gleichen Antworten geh\u00f6rt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20025\" aria-describedby=\"caption-attachment-20025\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20025\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 615'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Regenbogenfamilie_1.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"615\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20025\" class=\"wp-caption-text\">Bild: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Regenbogenfamilie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook\/Regenbogenfamilien<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Stabilit\u00e4t entscheidend<\/b><br \/>\nWas das Kindeswohl angeht, so ist auch die Autorin davon \u00fcberzeugt, dass der Nachwuchs gleichgeschlechtlicher Eltern keine Nachteile erleidet. Ausschlaggebend f\u00fcr das Wohlbefinden eines Kindes sei die sichere, liebevolle Bindung zu einer Bezugsperson. Ob zwei V\u00e4ter oder zwei M\u00fctter diese Bezugspersonen darstellten, spiele keine Rolle. \u00abViel entscheidender als die Geschlechts\u00adidentit\u00e4t und die sexuelle Orientierung der Eltern ist deren Beziehung zum Kind und die Stabilit\u00e4t innerhalb der Familie \u2013 das hat die Wissenschaft best\u00e4tigt, und das ist auch meine pers\u00f6nliche Meinung.\u00bb Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt sie es im Hinblick auf die Identit\u00e4tssuche der Kinder f\u00fcr unerl\u00e4sslich, dass diese \u00fcber ihre Herkunft informiert werden. \u00abDaraus ergibt sich gerade f\u00fcr homosexuelle Eltern bisweilen die Frage, wie sie den Kindern diese Thematik erkl\u00e4ren und die Drittperson \u2013 den Samenspender oder die Leihmutter \u2013 in den Alltag einbinden wollen.\u00bb Jene Familien, mit denen sie gesprochen habe, seien mit einer Ausnahme alle im Kontakt mit den entsprechenden Personen, sagt Irle. Gleicher Ansicht ist auch Maria von K\u00e4nel. \u00abWir empfehlen, dass man die Kinder dar\u00fcber aufkl\u00e4rt, wie sie entstanden sind \u2013 das st\u00e4rkt.\u00bb<\/p>\n<p><b>Langer Weg zum Wunschkind<\/b><br \/>\nEinen Unterschied zwischen Regenbogenfamilien und klassischen Konstellationen beschreibt Katja Irle im Hinblick auf die Zeit vor der Ankunft des Kindes. \u00abDiese Phase gestaltet sich bei Homosexuellen oft grundlegend anders.\u00bb Eine spontane Entstehung des Kindes \u2013 das liegt in der Natur der Sache \u2013 sei sehr selten. \u00abIn der Regel muss die Elternschaft von langer Hand geplant werden. Der Weg zum Kind ist f\u00fcr Schwule und Lesben sehr viel komplizierter, steiniger und l\u00e4nger\u00bb, beschreibt es Irle. Dementsprechend erscheint ihr auch das viel zitierte Argument plausibel, wonach Regenbogeneltern meist sehr viel F\u00fcrsorge in die Erziehung der Kinder geben. \u00abEs handelt sich in der Regel um Wunschkinder.\u00bb<\/p>\n<p><b>Regenbogeneltern mit erh\u00f6htem Erziehungsstress<\/b><br \/>\nAuf einen weiteren Unterschied zwischen gegen- und gleichgeschlechtlichen Eltern weist die zuvor erw\u00e4hnte Studie der Universit\u00e4t Bamberg hin. Sie spricht vom sogenannten \u00abErziehungsstress\u00bb, von dem homosexuelle Eltern h\u00e4ufiger berichteten. Dieser Stress, so wird vermutet, wird bei Letzteren dadurch ausgel\u00f6st, dass Regenbogenfamilien zum Teil noch Skepsis entgegengebracht wird. \u00abKlar, dieses Gef\u00fchl kennen wir\u00bb, best\u00e4tigt Maria von K\u00e4nel, \u00abund so ergeht es auch anderen Paaren, die wir kennen. Die Gegner gleichgeschlechtlicher Eltern wollten und wollen aufzeigen, dass unsere Kinder leiden.\u00bb Gegenwind k\u00f6nne immer wieder einmal aufkommen, zu einem gewissen Grad geh\u00f6rten Diskriminierungserfahrungen zum Alltag. \u00abDas reicht vom Kind, das wegen der religi\u00f6sen Einstellung seiner Eltern nicht zur Geburtstagsfeier unserer Tochter kommen darf, bis hin zum Vater, der meiner Frau nach wie vor die Hand nicht gibt, wenn sie unseren Sohn zum Fussballtraining bringt.\u00bb<\/p>\n<p>Insofern h\u00e4tten Regenbogeneltern einen Mehraufwand zu bew\u00e4ltigen \u2013 sie stehen vor der Aufgabe, sich auf zus\u00e4tzliche Art und Weise auf ihr M\u00fctter- und V\u00e4tersein einzustellen. \u00abZum einen m\u00fcssen wir uns mit kritischen Fragen auseinandersetzen und die angemessenen Reaktionen darauf verinnerlichen\u00bb, erkl\u00e4rt von K\u00e4nel. Dabei sei es wichtig, gelassen zu bleiben. \u00abZum anderen gilt es, uns selbst und auch die Kinder bewusst zu st\u00e4rken und auf allf\u00e4llige Probleme vorzubereiten.\u00bb An dieser Stelle weist Maria von K\u00e4nel darauf hin, dass sich nicht nur Regenbogenfamilien in dieser Situation bef\u00e4nden. \u00abAlle, die einer Minderheit angeh\u00f6ren, werden mit solchen Fragen konfrontiert \u2013 so zum Beispiel auch Familien aus anderen Ethnien.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Unsere Tochter hat erst vor Kurzem wieder erz\u00e4hlt, ein paar neue Mitsch\u00fcler h\u00e4tten ihr zuerst nicht geglaubt, dass sie zwei M\u00fctter habe<\/p><\/blockquote>\n<p><b>Ehrlich dar\u00fcber reden<\/b><br \/>\nEine wichtige Voraussetzung, um innerhalb der Familie mit solchen Herausforderungen umgehen zu k\u00f6nnen, ist laut von K\u00e4nel eine offene Kommunikationskultur. \u00abWir sprechen die Dinge sehr direkt an und machen gegen\u00fcber unseren Kindern kein Geheimnis daraus, dass das Thema sowohl ihnen als auch uns als Familie regelm\u00e4ssig begegnen wird.\u00bb Immer, wenn die Kinder eine neue Schulstufe erreichten, immer, wenn neue Kinder in die Klasse k\u00e4men, k\u00f6nne die unkonventionelle Familienkonstellation erneut zur Sprache kommen. Manchmal finde sie es schon erstaunlich, so von K\u00e4nel. \u00abAls Regenbogenfamilie leistet man \u00d6ffentlichkeits- und Aufkl\u00e4rungsarbeit allein durch die Tatsache, dass man existiert. So hat unsere Tochter zum Beispiel erst vor Kurzem wieder erz\u00e4hlt, ein paar neue Mitsch\u00fcler h\u00e4tten ihr zuerst nicht geglaubt, dass sie zwei M\u00fctter habe.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_20026\" aria-describedby=\"caption-attachment-20026\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20026\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 542'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Regenbogenfamilie_2.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"542\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20026\" class=\"wp-caption-text\">Bild: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Regenbogenfamilie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook\/Regenbogenfamilien<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Politische Forderung<\/b><br \/>\nIn dieser Hinsicht sieht Maria von K\u00e4nel den Staat vermehrt in der Pflicht: \u00abEs w\u00e4re wichtig, dass dieser Verantwortung \u00fcbernimmt, aktiv Aufkl\u00e4rungsarbeit betreibt und auf den Abbau gesellschaftlicher Vorurteile hinarbeitet.\u00bb Es d\u00fcrfe nicht nur darum gehen, dass Regenbogeneltern und ihre Kinder endlich rechtlich gleichgestellt w\u00fcrden, so von K\u00e4nel. Vielmehr m\u00fcsse das Konzept der Diversit\u00e4t in grundlegender Art und Weise positiv besetzt werden. \u00abDerzeit liegt es noch allzu sehr an den Minderheiten, sich stets aufs Neue aktiv f\u00fcr ihre Rechte einzusetzen\u00bb, meint von K\u00e4nel.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrden schon vielerorts entsprechende Bem\u00fchungen unternommen und gute Projekte durchgef\u00fchrt, um besonders die Jugend f\u00fcr Fragestellungen rund ums Thema Vielfalt zu sensibilisieren. \u00abIn der Klasse unserer beiden Kinder wurden etwa die verschiedenen Familienformen behandelt\u00bb, freut sich von K\u00e4nel. Noch entspreche dies aber nicht einer fl\u00e4chendeckenden Praxis. Verbesserungspotenzial sieht sie nicht zuletzt auch im Bereich der beh\u00f6rdlichen Erhebungen. \u00abIn den neuen Familienbericht des Bundesrates zum Beispiel flossen nur jene Regenbogenfamilien mit ein, bei denen die Eltern in einer eingetragenen Partnerschaft leben.\u00bb Alle anderen Konstellationen, in denen homosexuelle Eltern und ihre Kinder eine Familie bilden, blieben in den Statistiken unber\u00fccksichtigt \u2013 mit dem Resultat, dass die Realit\u00e4t nur ungen\u00fcgend abgebildet wird. \u00abAn Beispielen wie diesem merkt man, dass es weiterhin viel \u00d6ffentlichkeitsarbeit braucht.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielerlei Hinsicht gestaltet sich der Alltag von Regenbogenfamilien gleich wie derjenige traditioneller Familien. Das Wohlergehen der Kinder etwa ist gleichermassen gewahrt. In jenen Bereichen, in denen<br \/>\nnoch Unterschiede bestehen, ist nicht zuletzt der Staat gefordert. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wir-klaeren-auf-durch-unsere-blosse-existenz\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":37277,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[5480,5509],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37276"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37276"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":163267,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37276\/revisions\/163267"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}