{"id":36708,"date":"2017-04-24T17:01:53","date_gmt":"2017-04-24T15:01:53","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/2017\/04\/24\/3-x-2-tickets-fuer-pink-apple-zu-gewinnen\/"},"modified":"2017-04-24T17:01:53","modified_gmt":"2017-04-24T15:01:53","slug":"3-x-2-tickets-fuer-pink-apple-zu-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/3-x-2-tickets-fuer-pink-apple-zu-gewinnen\/","title":{"rendered":"3 x 2 Tickets f\u00fcr Pink Apple zu gewinnen"},"content":{"rendered":"<p>Als das Pink-Apple-Filmfestival 1998 zum ersten Mal durchgef\u00fchrt wurde, sah die schwul-lesbische Welt noch anders aus. Es gab keine Dating-Apps, keine eingetragene Partnerschaft, von Regenbogenfamilien sprach niemand und Filme mit homosexueller Thematik flimmerten selten bis gar nie \u00fcber die Kinoleinw\u00e4nde. Von den M\u00f6glichkeiten des Internets ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Die Z\u00fcrcher Kantonalbank, die das Filmfestival seit 2010 unterst\u00fctzt, tritt auch dieses Jahr als Hauptpartnerin auf.<\/p>\n<p>Im Rahmen der 20. Durchf\u00fchrung des Pink-Apple-Filmfestivals vom 26. April bis 4. Mai in Z\u00fcrich und vom 5. bis 7. Mai in Frauenfeld werfen die Veranstalter\/-innen einen Blick zur\u00fcck. Wie hat sich die Community in den letzten zwei Jahrzehnten ver\u00e4ndert und mit ihr die Filme? Unter dem Stichwort \u00abTime Machine\u00bb sind am diesj\u00e4hrigen Festival Filme aus dieser Zeit zu sehen. Ein besonderes Fundst\u00fcck dreht die Zeit um weitere zwanzig Jahre zur\u00fcck. Wir sehen, wie ein lesbisches Filmteam im Z\u00fcrich der Siebzigerjahre eine Strassenumfrage zum Thema Homosexualit\u00e4t macht.<\/p>\n<p>[perfectpullquote align=&#8220;full&#8220; cite=&#8220;&#8220; link=&#8220;&#8220; color=&#8220;&#8220; class=&#8220;&#8220; size=&#8220;&#8220;]Wie hat sich die Community in den letzten zwei Jahrzehnten ver\u00e4ndert und mit ihr die Filme?[\/perfectpullquote]<\/p>\n<p>Auch die Verleihung des Pink-Apple-\u00adAwards ist eine R\u00fcckbesinnung auf die Anf\u00e4nge des Festivals. Wie die Veranstalter\/-innen in einer Medienmitteilung schreiben, geht die j\u00e4hrliche Auszeichnung f\u00fcr schwul-lesbisches Filmschaffen heuer an die US-amerikanischen Filmemacher Rob Epstein und Jeffrey Barr. Ihr Dokumentarfilm \u00abThe Celluloid Closet\u00bb (1995) war der erste Film, den Pink Apple 1998 im Kino Cineam in Frauenfeld zeigte. Anhand von Interviews mit Filmschaffenden in Hollywood analysieren sie die Darstellung von Schwulen und Lesben in verschiedenen Filmen, vom verh\u00f6hnenden Klischee bis hin zum Wandel, der sich in den fr\u00fchen Neunzigerjahren abzuzeichnen versprach. In Kooperation mit dem Filmpodium der Stadt Z\u00fcrich zeigt Pink Apple eine Auswahl an Filmen der beiden Regisseure, die ihre Auszeichnung pers\u00f6nlich am Festival entgegennehmen werden.<\/p>\n<p><strong>Von Ausgegrenzten zur Gangstergang<\/strong><br \/>\n\u00dcber hundert Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilmbeitr\u00e4ge stehen dieses Jahr wieder auf dem Programm von Pink Apple, darunter auch \u00abCheck It\u00bb, ein bewegender Dokumentarfilm aus den USA. Das Publikum erh\u00e4lt einen Einblick in das Leben von jugendlichen Schwulen und Transfrauen, die sich im Getto von Washington D.\u2006C. zu einer Gang zusammengeschlossen haben. Als Opfer von Hassdelikten wurden sie angeschossen, zusammengeschlagen oder vergewaltigt. Mit Messern, Pfeffersprays und Schlagringen wehren sie sich gegen Ablehnung im afroamerikanischen Milieu und k\u00e4mpfen am Rande der Kriminalit\u00e4t ums \u00dcberleben. Der ehemalige H\u00e4ftling Mo bricht aus dem Teufelskreis aus und macht sich als Modedesigner selbstst\u00e4ndig. Indem er andere Gangmitglieder in die Organisation von Modeschauen miteinbezieht, will er sie von der Strasse holen und ihnen die Hoffnung auf ein geregeltes Leben geben.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/LbrfTi9utNU?rel=0\" width=\"1280\" height=\"720\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u00abDownriver\u00bb: Ein packender Thriller<\/strong><br \/>\nUm einen ehemaligen H\u00e4ftling dreht sich auch der australische Thriller \u00abDownriver\u00bb, wenn auch in einem komplett anderen Kontext. Dem achtzehnj\u00e4hrigen James wird vorgeworfen, f\u00fcr das Ertrinken eines anderen Jungen mitverantwortlich zu sein, obwohl dessen Leiche nie gefunden wurde. Als er aus der Jugendhaft entlassen wird, sieht er sich mit einer entfremdeten Familie und einer plagenden Ungewissheit konfrontiert. Nachdem ihn auch noch die Mutter des verstorbenen Jungen um ein Treffen bittet, beschliesst James, den offenen Fragen nachzugehen. Die Suche nach der Wahrheit wird schnell zum gef\u00e4hrlichen Unterfangen, und James setzt daf\u00fcr sowohl seine wiedergewonnene Freiheit als auch sein Leben aufs Spiel.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/35FuB7AGIw8?rel=0\" width=\"1280\" height=\"720\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Premiere: \u00abDie Taschendiebin\u00bb<\/strong><br \/>\nIm Rahmen des Pink Apple Filmfestivals feiert die s\u00fcdkoreanische Produktion \u00abDie Taschendiebin\u00bb Schweizer Premiere. Trotz lesbischer Thematik ist das Historiendrama auch f\u00fcr ein schwules Publikum \u00e4usserst sehenswert. Die Handlung spielt im Korea der Dreissigerjahre w\u00e4hrend der Besetzung durch die japanischen Invasoren. Die junge Sookee ist eine talentierte Taschendiebin und l\u00e4sst sich von der reichen Lady Hideko als Dienstm\u00e4dchen anstellen. Ihr Ziel: Die japanische Erbin dazu zu bringen, einen Schwindler zu ehelichen, um sie nach der Hochzeit um ihr Verm\u00f6gen zu bringen. Der Plan scheint wie am Schn\u00fcrchen zu laufen, w\u00fcrde Sookee nicht pl\u00f6tzlich Gef\u00fchle f\u00fcr ihr Opfer entwickeln.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/T92GaWb8xR4?rel=0\" width=\"1280\" height=\"720\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Neu: Kindervorstellung<\/strong><br \/>\nTrotz Blick zur\u00fcck will das Filmfestival nicht nur in der Vergangenheit schwelgen, sondern auch neue Wege gehen. \u00abDa die Mehrheit der Pink-Apple-Filme nicht f\u00fcr Kinder geeignet sind, f\u00fchrt das Festival dieses Jahr erstmals eine Kindervorstellung durch\u00bb, schreiben die Veranstalter\/-innen in ihrer Medienmitteilung. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass Regenbogenfamilien heute ein fester Bestandteil der LGBT-Community sind. Gezeigt werden Animationsfilme in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival \u00abFantoche\u00bb.<br \/>\nBevor Pink Apple seine Zelte abbricht und nach Frauenfeld zieht, soll in Z\u00fcrich erstmals eine Closing Night stattfinden. Dabei werden die wichtigsten Awards verk\u00fcndet, darunter der Pink-Apple-Award, der Kurzfilmpreis sowie der ZKB-Publikumspreis.<\/p>\n<p>Mehr Infos zum Festival und Filmprogramm gibts<a href=\"http:\/\/www.pinkapple.ch\" target=\"_blank\"> hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>3 x 2 Freikarten zu gewinnen:<\/strong><\/p>\n<p><em>Teilnahmeschluss ist der 25. April, die Freikarten werden dem Gewinner \/der Gewinnerin auf dem Postweg zugestellt. Die Verlosung ist jetzt geschlossen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich seiner 20. Durchf\u00fchrung wagt Pink Apple einen Blick zur\u00fcck. Mit einer Kindervorstellung und einer Closing Night geht das schwul-\u00adlesbische Filmfestival aber auch neue Wege. Wir verlosen 3 x 2 Tickets. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/3-x-2-tickets-fuer-pink-apple-zu-gewinnen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":36709,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1340],"tags":[],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36708"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}