{"id":36486,"date":"2016-05-30T18:09:39","date_gmt":"2016-05-30T16:09:39","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/2016\/05\/30\/zuercher-gemeinderat-alan-david-sangines-gewinnt-den-network-lgbti-forschungspreis\/"},"modified":"2016-05-30T18:09:39","modified_gmt":"2016-05-30T16:09:39","slug":"zuercher-gemeinderat-alan-david-sangines-gewinnt-den-network-lgbti-forschungspreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/zuercher-gemeinderat-alan-david-sangines-gewinnt-den-network-lgbti-forschungspreis\/","title":{"rendered":"Z\u00fcrcher Gemeinderat Alan David Sangines gewinnt den LGBTI-Forschungspreis von Network"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr seine Arbeit zum Thema homosexuelle Asylsuchende gewinnt Alan David Sangines den LGBTI-Forschungspreis von Network.<\/strong><\/p>\n<p>Vergangene Woche fand in Z\u00fcrich die zweite Auflage der LGBTI-Forschungsnacht statt, die vom <a href=\"http:\/\/queerstudies.ch\/wp00\/\" target=\"_blank\">Institute of Queer Studies (IQS)<\/a> organisiert wird. Im Rahmen dieser Vortragsreihe pr\u00e4sentieren Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und \u2013wissenschaftler ihre Projekte aus der LGBTI-Forschung. An der diesj\u00e4hrigen Forschungsnacht kam es zu einer Premiere: Zum ersten Mal vergab Network, der Schweizer Verein schwuler F\u00fchrungskr\u00e4fte, einen LGBTI-Forschungspreis. Diese Auszeichnung solle die wissenschaftliche T\u00e4tigkeit im LGBTI-Bereich vorantreiben, sagt Networker und IQS-Co-Projektleiter J\u00fcrg Koller. \u00abSo k\u00f6nnen in diesem Themenbereich vermehrt fundierte Erkenntnisse gewonnen werden.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Arbeit \u00fcber homosexuelle Asylsuchende gewinnt<\/strong><br \/>\nZehn Kandidatinnen und Kandidaten stellten an der Forschungsnacht ihre Ergebnisse einer Fachjury sowie dem Saalpublikum vor. Der Sieg ging schlussendlich an den Z\u00fcrcher Gemeinderat Alan David Sangines (SP), der sowohl das Jury- als auch das Publikumsvoting gewann. In seiner Bachelorarbeit an der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaft hatte der Jurist die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts betreffend die Asylgew\u00e4hrung f\u00fcr homosexuelle Antragsstellende untersucht. Er analysierte die verschiedenen Gr\u00fcnde, die sowohl vom Staatssekretariat f\u00fcr Migration als auch vom Bundesverwaltungsgericht zur Ablehnung von Asylantr\u00e4gen homosexueller Gesuchsstellender ins Feld gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong>Durchzogene Praxis<\/strong><br \/>\nDas Fazit von Sangines: \u00abAlles in allem werden die Asylgesuche homosexueller Personen sehr unterschiedlich beurteilt. Es kommt ganz auf den Einzelfall an, sowie auf die Person, die den Fall bearbeitet.\u00bb Um eine einheitliche Praxis und mehr Rechtssicherheit zu schaffen, entwickelte Sangines in einem Leitfaden Richtlinien, die bei der Beurteilung von Asylgesuchen aufgrund der sexuellen Orientierung zu beachten sind.<\/p>\n<p>Der 30-J\u00e4hrige freut sich enorm \u00fcber seinen Sieg. \u00abDie Thematik liegt mir sehr am Herzen. Allzu oft vergisst man, dass es hier um das Leben von Menschen geht. Menschen, die in ihrer Heimat wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht sicher sind.\u00bb Er hofft, mit dem Gewinn des Network-LGBTI-Forschungspreises vermehrt auf diese Problematik aufmerksam machen zu k\u00f6nnen. Die Siegerpr\u00e4mie von 500 Schweizer Franken spendet er einer Organisation, die homosexuelle Fl\u00fcchtlinge unterst\u00fctzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr seine Arbeit zum Thema homosexuelle Asylsuchende gewinnt Alan David Sangines den LGBTI-Forschungspreis von Network. Vergangene Woche fand in Z\u00fcrich die zweite Auflage der LGBTI-Forschungsnacht statt, die vom Institute of Queer Studies (IQS) organisiert wird. Im Rahmen dieser Vortragsreihe pr\u00e4sentieren Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und \u2013wissenschaftler ihre Projekte aus der LGBTI-Forschung. 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