{"id":33731,"date":"2017-08-17T12:09:22","date_gmt":"2017-08-17T10:09:22","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/2017\/08\/17\/batman-und-robin-im-bett-das-waere-der-durchbruch\/"},"modified":"2019-08-02T13:28:41","modified_gmt":"2019-08-02T11:28:41","slug":"batman-und-robin-im-bett-das-waere-der-durchbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/batman-und-robin-im-bett-das-waere-der-durchbruch\/","title":{"rendered":"\u00abBatman und Robin im Bett \u2013 das w\u00e4re der Durchbruch!\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Batwoman ist lesbisch, Green Lantern schwul und Deadpool pansexuell. Seit mehreren Jahren werden in der Welt des Mainstream-Comics immer wieder Superhelden und -heldinnen geoutet. Es ist ein Trend, der nicht zuletzt von Holly\u00adwoods Top\u00adregisseuren befeuert wird.<\/h3>\n<p>\u00abEin Freund f\u00fcr Deadpool w\u00e4re grossartig!\u00bb Mit diesen Worten \u00e4usserte sich Hollywoodstar Ryan Reynolds zum Privatleben der Comicfigur \u00abDeadpool\u00bb, die er im gleichnamigen Kinofilm mimt. Die Figur stammt aus dem Superheldenuniversum des Marvel-Verlags und geh\u00f6rte einst der ber\u00fchmten \u00abX-Men\u00bb-Garde an. Das Interessante an Deadpool \u2013 abgesehen davon, dass er reihenweise B\u00f6sewichte verm\u00f6belt und mit Vorliebe derbe Spr\u00fcche klopft: Er ist der erste pansexuelle Superheld \u00fcberhaupt. Und daraus wird auch kein Geheimnis gemacht, wie das Statement von Ryan Reynolds zeigt. Dieser w\u00e4re denn auch sofort dabei, wenn ihm in einer Fortsetzung ein Liebhaber zur Seite gestellt w\u00fcrde, wie er auf dem roten Teppich einer Premierenfeier erz\u00e4hlte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20303\" aria-describedby=\"caption-attachment-20303\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20303\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 300 487'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Deadpool.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"487\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20303\" class=\"wp-caption-text\">Deadpool<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Nicht hetero \u2013 na und?<\/strong><br \/>\nDiese offen kommunizierten amour\u00f6sen Pr\u00e4ferenzen des Protagonisten sind in der heutigen Filmwelt zwar noch aussergew\u00f6hnlich genug, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der Popularit\u00e4t des Streifens taten sie aber keinen Abbruch. Bereits am Startwochenende im Februar lockte er das Publikum in Scharen vor die Leinwand, der Film brach mehrere Rekorde. Laut dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes hat \u00abDeadpool\u00bb in den Vereinigten Staaten unter anderem das erfolgreichste Kinodeb\u00fct aller bisherigen X-Men-Filme hingelegt, und Ryan Reynolds wirkte bis anhin noch in keinem Film mit, der am Er\u00f6ffnungs\u00adwochenende mehr Geld in die Kassen sp\u00fclte.<\/p>\n<p><strong>Deadpool \u2013 einer von vielen<\/strong><br \/>\nDeadpool ist prominentes und j\u00fcngstes Beispiel in einer immer l\u00e4nger werdenden Reihe von Mainstream-\u00adComic-Helden und -Heldinnen, deren sexuelle Orientierung von der Heteronorm abweicht. Vor rund vier Jahren zum Beispiel schaffte es \u00abGreen Lantern\u00bb in die Schlagzeilen, der bekannte Star aus dem Verlagshaus DC. \u00abComing-\u00adout eines Superhelden\u00bb oder \u00abGreen Lantern ist ab sofort schwul\u00bb titelten etwa Spiegel Online oder der Tages-\u00adAnzeiger, nachdem Autor James Robinson ohne grosses Brimborium angek\u00fcndigt hatte, Green Lantern werde in der Neuauflage der Serie \u00abeinfach schwul sein\u00bb. Mit \u00abBatwoman\u00bb ist eine weitere ber\u00fchmte DC-Heldin homosexuell. Im Comicalltag heisst sie Kate Kane, 2006 wurde sie als lesbisch geoutet.<\/p>\n<blockquote><p>Es wird bef\u00fcrchtet, ein allzu moderner und offener Umgang mit LGBT-Fragen k\u00f6nnte viele Comicfans \u00fcberfordern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits 1992 outete sich Marvel-Held \u00abNorthstar\u00bb und im Jahr 2012 f\u00fchrte er in Nummer 51 der \u00abAstonishing X-Men\u00bb-Serie seinen Freund gar vor den Traualtar. Northstar wurde damit zum ersten Mainstream-Superhelden, der seinen gleichgeschlechtlichen Partner ehelichen durfte. Im Marvel-\u00adUniversum tummeln sich zahlreiche weitere LGBT-\u00adCharaktere. Auf der Internetseite marvel.wikia.com werden in eigens eingerichteten Kategorien s\u00e4mtliche Figuren aufgelistet, die schwul, lesbisch, bi, transgender oder asexuell sind. Die meisten von ihnen sind eher unbekannt und meist nur eingefleischten Comicfans ein Begriff. Zwei davon: \u00abWiccan\u00bb und \u00abHulkling\u00bb. Die beiden sind ein offen schwules Paar und Teil der \u00abYoung Avengers\u00bb.<\/p>\n<p>Diese stehen in enger Verbindung zu den ber\u00fchmten \u00abAvengers\u00bb, denen Helden wie Iron Man, Thor oder Captain America angeh\u00f6ren und deren Abenteuer und ruhmreiche Taten in den letzten Jahren gleich in mehreren kommerziell erfolgreichen Hollywood-Adaptionen erz\u00e4hlt wurden. Bisher eher unbekannt, erfreuen sich Wiccan and Hulkling nun einer wachsenden Popularit\u00e4t: Nebst ihren Auftritten in den Comic-Heften werden sie zum Beispiel im neuen Lego-\u00adVideogame \u00abMarvel\u2019s Avengers\u00bb als spielbare Figuren eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Konservative Leserschaft<\/strong><br \/>\nDie grossen Verlage wagen es also zunehmend, ihre Heldinnen und Helden zu outen. Das ist insofern erfreulich, als die \u00abMainstream-Comics der gesellschaftlichen Entwicklung hinterherhinken, gerade im Superhelden-\u00adBereich\u00bb, sagt Kevin Clarke. Er hat zusammen mit sechs Co-Kuratorinnen und -kuratoren die Ausstellung \u00abSuper\u00adQueeroes\u00bb konzipiert, die im \u00abSchwulen Museum*\u00bb in Berlin noch bis Ende Juni die Geschichte queerer Comic-\u00adHeldinnen und -Helden zeigt (siehe Kasten). \u00abDie Leserschaft in den USA ist zum Teil sehr konservativ\u00bb, erkl\u00e4rt Kevin.<\/p>\n<p>Die Grosszahl der Fans lebe im mittleren Westen und damit in Gebieten des Landes, in denen noch ein \u00abanderes Verst\u00e4ndnis von Sexualit\u00e4t\u00bb vorherrsche. \u00abDie bekannten Verlage machen sich bisweilen Sorgen um die Loyalit\u00e4t dieser Leserinnen und Leser.\u00bb Es wird bef\u00fcrchtet, ein allzu moderner und offener Umgang mit LGBT-Fragen k\u00f6nnte viele Comicfans \u00fcberfordern und vergraulen. Ein Beispiel f\u00fcr diese Angst sieht Kevin in der teils stiefm\u00fctterlichen Behandlung des Themas durch die Fachpresse, auch in deutschsprachigen Gefilden. \u00abF\u00fchrende deutsche Comiczeitschriften haben anfangs weder unsere \u2039SuperQueeroes\u203a-\u00adAusstellung noch die ganzen Superhelden-Outings der letzten Jahre behandelt\u00bb, sagt der 49-J\u00e4hrige. Die Mainstreammedien h\u00e4tten diesbez\u00fcglich sehr viel weniger Ber\u00fchrungs\u00e4ngste gezeigt und auf unkomplizierte Art und Weise \u00fcber das Thema berichtet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20304\" aria-describedby=\"caption-attachment-20304\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20304\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 300 580'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/GreenLantern.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"580\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20304\" class=\"wp-caption-text\">Green Lantern<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wachsender R\u00fcckhalt<\/strong><br \/>\nDie Sorgen um eine Abkehr der konservativen Leser wirkten sich lange Zeit auch auf die Comicmessen aus. In den Ausstellungshallen der sogenannten \u00abComic Cons\u00bb h\u00e4tten queere Comics bis vor Kurzem nichts verloren, sagt Kevin. Erst in j\u00fcngster Vergangenheit entwickle sich die Szene langsam dahingehend, dass auch Anbieter von LGBT-Werken mit ihren St\u00e4nden an den Comic Cons vertreten seien. \u00abImmer mehr Fans stehen zu diesem Teil der Community, lassen queere Inhalte zu oder heissen sie gar willkommen\u00bb, erkl\u00e4rt Kevin. Einer seiner Co-Kuratoren, der US-amerikanische Comicexperte Justin Hall, sagte es gegen\u00fcber queer.de so: \u00abDie amerikanische Comicindustrie hat die queeren Superhelden nicht sofort mit offenen Armen aufgenommen.\u00bb Bis zu den vielen Coming-outs der j\u00fcngsten Vergangenheit sei es ein langer Weg gewesen.<\/p>\n<p><strong>Hollywoodregisseuren und X-Men sei Dank<\/strong><br \/>\nEin Weg, der nicht zuletzt von Hollywoodregisseuren geebnet wurde. Einer von ihnen ist der offen bisexuelle Bryan Singer, der bei mehreren X-Men-Filmen Regie f\u00fchrte. In Interviews hat er schon mehrfach betont, dass seine eigene Identit\u00e4t als Jude und Bisexueller eine zentrale Filmthematik, den Umgang mit Minderheiten, stark gepr\u00e4gt habe. Im Gespr\u00e4ch mit dem US-amerikanischen Moderator Charlie Rose zum Beispiel sagte Singer, in den Filmen gehe es nebst \u00aball den Kost\u00fcmen und K\u00e4mpfen sowie dem ganzen Spektakel und Spass\u00bb um wichtige philosophische Fragen. Um sch\u00e4dliche Vorurteile zum Beispiel, um das Gef\u00fchl, ein Aussenseiter zu sein, und um die blinde Angst mancher Leute vor Unbekanntem. Viele junge Menschen, die ihren Platz in der Welt suchen, w\u00fcrden von diesen Themen angesprochen.<\/p>\n<blockquote><p>Singer zeigte den Verlagen, dass man LGBT-Themen ansprechen und behandeln kann, ohne dies explizit zu tun.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gerade auch LGBT-Teenager k\u00f6nnen sich mit den Problemen der X-Men identifizieren, handelt es sich bei Letzteren doch um Menschen, deren besonderen Kr\u00e4fte \u00absich w\u00e4hrend der Pubert\u00e4t entwickeln und die sie vor der Welt verheimlichen m\u00fcssen\u00bb, wie es Justin Hall beschreibt. Es f\u00e4llt nicht schwer, dieses Konzept der X-Men auf queere Art und Weise zu lesen. \u00abSinger zeigte den Verlagen, dass man LGBT-Themen ansprechen und behandeln kann, ohne dies explizit zu tun\u00bb, so Kevin. Dies ist ein Prinzip, das sich zum Beispiel auch in vielen Disney-Zeichentrickfilmen findet (Mannschaft berichtete in der Septemberausgabe). Klassisches Beispiel ist der Kassenschlager \u00abDie Eisk\u00f6nigin \u2013 V\u00f6llig unverfroren\u00bb, der sich um Prinzessin Elsa dreht. Sie verf\u00fcgt \u00fcber die Gabe, Eis, Frost und Schnee zu erzeugen. Ihre Eltern verlangen von ihr, dass sie ihre Zauberkraft unterdr\u00fcckt und verborgen h\u00e4lt, was Elsa zunehmend von ihren Mitmenschen isoliert \u2013 bis sie, als Erwachsene, aus dem elterlichen Schloss entflieht und ihre Kr\u00e4fte endlich raus- und zul\u00e4sst. Die Parallelen zu einem Coming-out liegen auf der Hand.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20301\" aria-describedby=\"caption-attachment-20301\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20301\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 300 441'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Batman.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"441\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20301\" class=\"wp-caption-text\">Batman<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Test bestanden \u2013 vorerst<\/strong><br \/>\nTrotz implizit queerer Botschaft, der Erfolg der X-Men-\u00adSerie blieb nicht aus und auch die \u00f6ffentlichen Outings von Deadpool, Green Lantern oder Batwoman seien gut aufgenommen worden, sagt Kevin. Auf die grossen Comicverlage d\u00fcrfte dies ermutigend wirken.<br \/>\nWobei: Gerade das Coming-out von Green Lantern muss laut Kevin Clarke etwas relativiert betrachtet werden. \u00abEs gibt verschiedenste Versionen und Varianten des Green Lantern, und das erst noch in verschiedensten Paralleluniversen\u00bb, erkl\u00e4rt er die nicht ganz einfach zu verstehenden Gesetze und Funktionsweisen der Comicwelt.<\/p>\n<p>Als offiziell schwul erkl\u00e4rt wurde nicht derjenige Green Lantern, der 2011 publikumswirksam \u00fcber die Kinoleinw\u00e4nde flackerte, sondern eine Fr\u00fchfassung des gr\u00fcnen Helden, den nur wenige kannten. F\u00fcr eine Neuauflage des Comics wurde diese Figur nun einfach verj\u00fcngt und homosexuell dargestellt. \u00abBeim schwulen Green Lantern handelt es sich gewissermassen um eine Testversion, die aufzeigen soll, wie das Publikum einen homosexuellen Helden aufnimmt\u00bb, fasst Kevin zusammen. Immerhin, der Test verlief gut. Das ist sicherlich auch auf den bemerkenswerten gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahre und die zunehmende Akzeptanz von Homo\u00adsexualit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren. Und trotzdem: Ob das grosse, kommerzielle Publikum f\u00fcr einen bekannten schwulen Superhelden schon bereit w\u00e4re, kann gem\u00e4ss Kevin noch nicht mit Sicherheit gesagt werden.<\/p>\n<p><strong>Die Fledermaus darf noch nicht raus<\/strong><br \/>\nBei keinem Geringeren als Batman, einem der ganz grossen Comic-Helden, b\u00f6te sich ein solches Coming-out jedenfalls an. Seit Jahrzehnten wird dar\u00fcber debattiert, ob der Fledermausmann wohl schwul sei und mit seinem Gehilfen Robin auch nach getaner Heldenarbeit unter einer Decke stecke \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren setzte Grant Morrison, seit 2006 offizieller Batman-Autor, diesen Diskussionen im Prinzip ein Ende. In einem vielbeachteten Interview mit dem Playboy \u00e4usserte sich Morrsion dahingehend, dass Batman \u00absehr, sehr schwul ist\u00bb, wobei das nicht absch\u00e4tzig gemeint sei. Vielmehr sei einfach nicht zu leugnen, dass das \u00abganze Konzept vollkommen schwul ist\u00bb.<\/p>\n<figure id=\"attachment_20302\" aria-describedby=\"caption-attachment-20302\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-20302\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 300 494'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BatWoman.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"494\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-20302\" class=\"wp-caption-text\">Batwoman<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tats\u00e4chlich ist mit Blindheit geschlagen, wer dies von der Hand weisen will: Bruce Wayne, der Mann hinter Batman, ist ein ewiger Junggeselle, der seine Zeit am liebsten mit seinem \u00e4lteren Butler sowie dem jungen Mann verbringt und in einem eng anliegenden, jeden Muskel zur Geltung bringenden Kost\u00fcm, um das ihn jeder Fetischparty-\u00adBesucher beneidet, Nacht f\u00fcr Nacht auf Schurkenjagd geht. Trotz alledem: Der DC-Verlag hat Batmans Homosexualit\u00e4t noch immer nicht best\u00e4tigt. \u00abDass Batman und Robin offiziell als schwul geoutet werden, ist die Urangst vieler Comicfans\u00bb, sagt Kevin Clarke. F\u00fcr ihn steht fest: \u00abBatman und Robin zusammen im Bett, das w\u00e4re der Durchbruch.\u00bb<\/p>\n<p>Wann dieser Durchbruch erfolgt \u2013 und ob er \u00fcberhaupt erfolgt \u2013, ist unklar. Doch die Zeichen stehen gut, dass auch Batman bald einmal zu seiner gleichgeschlechtlichen Orientierung stehen darf. Nach all den Jahren und all den guten Diensten, die er der Welt erbrachte, h\u00e4tte er es mehr als verdient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Batwoman ist lesbisch, Green Lantern schwul und Deadpool pansexuell. Seit mehreren Jahren werden in der Welt des Mainstream-Comics immer wieder Superhelden und -heldinnen geoutet. Es ist ein Trend, der nicht zuletzt von Holly\u00adwoods Top\u00adregisseuren befeuert wird. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/batman-und-robin-im-bett-das-waere-der-durchbruch\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":33732,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[5440,5531],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33731"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33731"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33731\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}