{"id":29045,"date":"2018-03-22T07:47:59","date_gmt":"2018-03-22T06:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mannschaft.com\/?p=29045"},"modified":"2020-07-02T16:02:41","modified_gmt":"2020-07-02T14:02:41","slug":"wenn-mann-nicht-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wenn-mann-nicht-kann\/","title":{"rendered":"Wenn Mann nicht kann"},"content":{"rendered":"<h3>Wenn es um Sex geht, so scheint es ein einfaches Grundprinzip zu geben: M\u00e4nner muss man nicht zweimal bitten. Das stimmt nicht ganz. Und das ist auch in Ordnung so.<\/h3>\n<p>M\u00e4nner wollen Sex. M\u00f6glichst viel davon. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie sind gierige J\u00e4ger, schiessen ab, was ihnen vor die Flinte l\u00e4uft. Nur den Knopf dr\u00fccken, und los gehts. Sie sind Handwerkerk\u00f6nige, Polizisten und Feuerwehrm\u00e4nner, Starchirurgen oder Topbanker. Sie sind moderne Gladiatoren, energisch und kr\u00e4ftig. Sie sind Grossstadtcowboys, die ihre Gespielinnen oder Liebhaber auf den Ritt ihres Lebens mitnehmen. Jeder Handgriff sitzt, sowohl im Beruf als auch im Bett. Manche sind nebenbei noch V\u00e4ter, sexy Daddys, die m\u00fchelos Nachwuchs, Job und Liebesleben jonglieren. Easy, alles kein Problem.<\/p>\n<p><b>Erwartungen und Idealtypen<\/b><br \/>\n\u00dcbertrieben, diese Beschreibungen? Selbstverst\u00e4ndlich. Und doch gibt es sie noch immer, die Klischees und Vorstellungen davon, wie M\u00e4nner sind oder sein sollten: Erfolgreich, fit und gut gelaunt. Vor allem Heteros m\u00fcssen zus\u00e4tzlich noch r\u00fccksichtsvolle, umsichtige Ehem\u00e4nner und liebende V\u00e4ter sein. Und was von allen M\u00e4nnern erwartet wird: Sie sind Bomben im Bett. Voll fit im Schritt. Das starke Geschlecht kann und will immer.<\/p>\n<p><b>Nur das eine?<\/b><br \/>\nStimmt das wirklich, oder handelt es sich hierbei um einen Mythos? Wenn auch um einen, der \u2013 zumindest in der \u00d6ffentlichkeit \u2013 sehr erfolgreich aufgebaut, gehegt und gepflegt wurde? In den vergangenen Monaten erschienen auf <em>20 Minuten Onlin<\/em>e gleich zwei Artikel, die sich um das Gleiche drehten: Die Flaute im Bett. Leserinnen wandten sich mit ihren Fragen an den Sexualp\u00e4dagogen Bruno Wermuth, alias Doktor Sex. Das Problem der beiden Frauen war die Lust-losigkeit ihrer Freunde. \u00abIm Bett l\u00e4uft seit \u00fcber einem Jahr absolut nichts mehr\u00bb, klagte die eine. Wenn sie heute den Versuch starte, den Liebsten zu verf\u00fchren, werde sie abgewiesen. Dieses Verhalten sei ja total untypisch f\u00fcr einen Mann. \u00abIch meine, die wollen doch eh alle immer nur das Eine!\u00bb<\/p>\n<p><b>Keine Lust, keine Erektion<\/b><br \/>\nIn seiner Antwort schrieb Bruno Wermuth, dass die Zahl solcher Anfragen sprunghaft angestiegen sei. Nun frage er sich, ob an diesem Thema nicht doch mehr dran sei, als er bisher gedacht habe. Deshalb rief er die Leserschaft auf, ihm ihre Erfahrungen mitzuteilen und eine Umfrage auszuf\u00fcllen. Bei 35 Prozent der Teilnehmenden handelte es sich um M\u00e4nner, die das Ph\u00e4nomen der Lustlosigkeit offenbar nicht kennen. Immerhin ein Viertel gab jedoch an, m\u00e4nnlich und zumindest zeitweilig lustlos zu sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_29049\" aria-describedby=\"caption-attachment-29049\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload wp-image-29049 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 433'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Dr-Gay-Genitalien-e1521456569142.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"433\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-29049\" class=\"wp-caption-text\">Viele Frauen und M\u00e4nner haben noch immer die fixe Idee im Kopf, dass Mann stets kann.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer keine Lust empfindet, hat auch M\u00fche, Erektionen zu haben. Aber auch M\u00e4nner, die Lust empfinden, k\u00e4mpfen bisweilen mit Erektionsproblemen. Keinen \u00abhochkriegen\u00bb, vorzeitig \u00abschlappmachen\u00bb, in der Kiste \u00abnicht abliefern\u00bb \u2013 \u00fcber das Thema Stehverm\u00f6gen wird kaum gesprochen. Nicht zuletzt, weil viele Frauen und M\u00e4nner noch immer die fixe Idee im Kopf haben, dass Mann stets kann.<\/p>\n<p><b>Mehr Betroffene, als man denkt<\/b><br \/>\nDiese Tabuisierung m\u00fcsste nicht sein. Betroffene sind nicht allein, Lust- und Erektionsprobleme sind h\u00e4ufig und betreffen gem\u00e4ss Sexualtherapeut Stefan Leschner mindestens einen von zehn M\u00e4nnern, wobei die H\u00e4ufigkeit mit dem Alter zunimmt. \u00abNeueren Untersuchungen zufolge betr\u00e4gt der Anteil von M\u00e4nnern \u00fcber 30 mit Erektionsst\u00f6rungen zwischen 20 und 50 Prozent.\u00bb Im Laufe ihres Lebens sind mindestens zwei Drittel aller M\u00e4nner mit der Thematik konfrontiert. Gem\u00e4ss Leschner gilt als Faustregel: Sind in den letzten drei Monaten \u00fcber 30 bis 50 Prozent der Geschlechtsverkehrsversuche frustrierend verlaufen, so liegt wahrscheinlich eine Erektionsst\u00f6rung vor.<\/p>\n<p><b>K\u00f6rper und Kopf\u00a0<\/b><br \/>\nDiese Schwierigkeiten k\u00f6nnen zum einen k\u00f6rperlich, zum anderen mental bedingt sein. Physische Gr\u00fcnde sind beispielsweise Blutdruckprobleme, ein Mangel an Vitalstoffen wie Vitamin D sowie Belastungen durch starkes Rauchen, Alkohol oder Medikamente. Mit zunehmendem Alter verringert sich zudem die Elastizit\u00e4t des Bindegewebes am Penis, und bereits zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr nimmt die Testosteronproduktion ab, was ebenfalls zu Erektionsproblemen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Laut Sexcoach Leschner gibt es klare Indizien daf\u00fcr, ob Erektionsschwierigkeiten psychisch oder physisch bedingt sind: St\u00f6rungen, die sich sehr rasch entwickeln, deuten auf mentale Ursachen hin. Dasselbe gilt, wenn Selbstbefriedigung gut funktioniert, die Erektion aber ausbleibt, sobald ein Partner dabei ist.<\/p>\n<p><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-29047\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 578'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Frust-Lust-Beitragsbild.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"578\" data-srcset=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Frust-Lust-Beitragsbild.jpg 770w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Frust-Lust-Beitragsbild-400x300.jpg 400w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Frust-Lust-Beitragsbild-300x225.jpg 300w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Frust-Lust-Beitragsbild-768x576.jpg 768w\" data-sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p><b>Zahlreiche Faktoren<\/b><br \/>\nPsychische Ursachen liegen oft bei j\u00fcngeren M\u00e4nnern vor. \u00abDas gr\u00f6sste Sexualorgan ist der Kopf\u00bb, sagt Stefan Leschner. \u00abDieser muss schon bei der Sache sein, damit die Lust aufkommt und die Schwellk\u00f6rper erreicht.\u00bb Wer unter Stress steht, sei es in der Partnerschaft, sei es im Job, ist mit den Gedanken \u00fcberall \u2013 nur nicht im Bett, beim Partner, sich selbst. \u00abViele junge M\u00e4nner powern sich tags\u00fcber aus. Am Abend haben sie nicht mehr ausreichend Energie, um noch Sexualit\u00e4t zu erleben\u00bb, sagt der Sexualtherapeut. In seiner Beratungst\u00e4tigkeit konnte er feststellen, dass Erektionsst\u00f6rungen infolge von Alltagsstress, Schlafmangel und Reiz\u00fcberflutung stark zugenommen haben in letzter Zeit, vor allem bei heterosexuellen M\u00e4nnern. \u00abDer perfekte Familienvater sein, den Kindern und der Frau alles bieten und beruflich brillieren \u2013 diese Anforderungen verlangen M\u00e4nnern oft viel ab\u00bb, sagt er.<\/p>\n<blockquote><p>Treffen sich zwei auf ein Sexdate und der Aktive kann nicht, dann fallen die Reaktionen des Passiven zum Teil ziemlich heftig aus.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch Depressionen oder depressive Verstimmungen verursachen bei den meisten Betroffenen Erektionsprobleme. Dabei r\u00fchren die psychischen Belastungen \u2013 gerade auch bei schwulen M\u00e4nnern \u2013 oftmals aus der Kindheit. Eine konservative Erziehung durch Eltern, die Schwule ablehnen, zum Beispiel. Oder Mobbing in der Schule. Solche Erfahrungen k\u00f6nnen die Sexualit\u00e4t gleichermassen beeintr\u00e4chtigen wie langes Verdr\u00e4ngen der eigenen Bed\u00fcrfnisse oder ein sp\u00e4tes Coming-out. \u00abJe fr\u00fcher man zu seiner Homosexualit\u00e4t steht, umso relaxter kann man auch seine Lust und den Sex geniessen\u00bb, sagt Stefan Leschner.<\/p>\n<p><b>Hoher Druck in der Szene \u2026\u00a0<\/b><br \/>\nAuch \u00fcbertriebene Erwartungshaltungen spielen einem unbeschwerten Liebesleben bisweilen b\u00f6se mit, \u00abvor allem in der Schwulenszene\u00bb, erkl\u00e4rt Leschner.\u00a0 Dort stehe der Sex ja h\u00e4ufig im Vordergrund, was erh\u00f6hten Druck erzeuge. \u00abTreffen sich zwei auf ein Sexdate und der Aktive kann nicht, dann fallen die Reaktionen des Passiven zum Teil ziemlich heftig aus.\u00bb Einer seiner schwulen Klienten sei von einem passiven Date schon so massiv beschimpft worden, dass er sich danach gar nicht mehr verabredet habe. Ein respektvoller Umgang und gegenseitiges Verst\u00e4ndnis unter M\u00e4nnern sehen anders aus.<\/p>\n<p><b>\u2026 oder durch den Partner<\/b><br \/>\nZum Teil fehlt dieses Verst\u00e4ndnis auch in Partnerschaften. \u00abOder gerade dort\u00bb, sagt Stefan Leschner. 60 Prozent seiner schwulen Klienten leben in einer festen Beziehung und haben ein sexuelles Problem mit dem Partner. Dieser weigere sich meistens, an der Beratung oder Therapie teilzunehmen. \u00abDie Partner meiner Klienten finden oft, dass ja nicht sie diejenigen seien, die ein Problem h\u00e4tten\u00bb, so der Experte. \u00abDas klingt egoistisch. Und das ist es auch.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Singles k\u00f6nnen sich Alternativen suchen. Passiv sein zum Beispiel, oder nur blasen.<\/p><\/blockquote>\n<p>So kann es geschehen, dass Erektionsst\u00f6rungen bei liierten M\u00e4nnern zu einem gr\u00f6sseren Problem werden als bei Singles. F\u00fcr Letztere sei die Situation insofern einfacher, als sie sich dem Leistungsstress nicht aussetzen m\u00fcssten: \u00abSingles k\u00f6nnen sich Alternativen suchen\u00bb, erkl\u00e4rt Leschner. \u00abPassiv sein zum Beispiel, oder nur blasen.\u00bb M\u00f6glich sei auch anonymer Sex, etwa in der Gaysauna, wo man einer unangenehmen Situation jederzeit entfliehen k\u00f6nne. Durch diese Sicherheit gehen Gedanken an Lustst\u00f6rungen oftmals vergessen. \u00abIn Beziehungen hingegen kann es dann schon eher sein, dass der Passive Lust hat und beim Partner tote Hose ist.\u00bb Und schon kommt es zum Konflikt: Der eine sp\u00fcrt zunehmenden Druck, weil der Partner unbefriedigt ist. Dieser wiederum f\u00fchlt sich zur\u00fcckgewiesen und denkt, der andere finde ihn unattraktiv. Ein Schluss, den sowohl M\u00e4nner als auch Frauen immer wieder ziehen, sobald der Partner einmal nicht will oder kann.<\/p>\n<p><b>Ein Teufelskreis<\/b><br \/>\nSei es innerhalb oder ausserhalb einer Beziehung: Lust- und Erektionsprobleme k\u00f6nnen zu einer regelrechten Versagensangst werden, zu einer Minderung des Selbstwertgef\u00fchls oder gar einer Depression f\u00fchren. Betroffene sind so von der Sorge eingenommen, \u00abwieder nicht zu k\u00f6nnen\u00bb, dass sie die Freude am Sex verlieren. \u00abEs ist ein Teufelskreis\u00bb, sagt Stefan Leschner. Wer schon \u00f6fters erlebt habe, dass seine Erektion nicht zum Verkehr ausreiche oder ganz ausbleibe, sei bei jedem Mal erneut nerv\u00f6s. \u00abEs kommt zu einer intensiven Selbstbeobachtung beim Sex, und dann ist es meist schon gelaufen.\u00bb Mit der Konsequenz, dass sich die Abw\u00e4rtsspirale weiterdreht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12953\" aria-describedby=\"caption-attachment-12953\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload wp-image-12953 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 433'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Dr-Gay-Sex-Frustriert-e1521456724473.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"433\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12953\" class=\"wp-caption-text\">Lust- und Erektionsprobleme k\u00f6nnen zu einer regelrechten Versagensangst werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Kl\u00e4rung schaffen, Erektion trainieren<\/b><br \/>\nDie gute Nachricht ist, dass Erektionsprobleme nicht in Stein gemeisselt sind. Zum einen kann die Standfestigkeit im Rahmen einer Sexualtherapie ge\u00fcbt werden. Das sei vergleichbar mit Krafttraining, sagt der Sexcoach. Durch das Erkl\u00e4ren von Griffen und Techniken k\u00f6nne die sexuelle Leistungsf\u00e4higkeit gesteigert werden, gerade auch in fortgeschrittenem Alter.<\/p>\n<p>Zum anderen sind Erektionsprobleme vor allem bei jungen M\u00e4nnern oft nicht von Dauer. Mentale Lusthemmer wie Stress, Angst und Ablenkung gehen vor\u00fcber oder k\u00f6nnen beseitigt werden. So ist es in Beziehungen wichtig, offen \u00fcber das Thema zu reden. Da der Partner unbewusst oft Leistungsdruck erzeuge, k\u00f6nne allein das Ansprechen schon eine Menge Anspannung wegnehmen, manchmal sogar die sexuelle Beziehung v\u00f6llig normalisieren, so Stefan Leschner. \u00abEs geht darum, dem Betroffenen die Angst zu nehmen und ihm das Vertrauen in seinen K\u00f6rper zur\u00fcckzugeben.\u00bb<\/p>\n<p>Die Angst nehmen, das Ganze entspannt betrachten \u2013 ein lockerer Umgang mit dem Thema scheint ganz allgemein angebracht. Die gesellschaftliche Gleichsetzung von M\u00e4nnlichkeit mit Potenz erzeugt bei M\u00e4nnern teilweise Stress, der unn\u00f6tig ist. Es ist in Ordnung, nicht immer Sex haben zu wollen oder nicht immer zu k\u00f6nnen. Sexualtherapeut Bruno Wermuth sagt es so: \u00abM\u00e4nner wollen nicht nur das Eine. Vielleicht ist es genau dieses Klischee, das dazu f\u00fchrt, dass emanzipierte M\u00e4nner \u2013 solche, die sich das Recht herausnehmen, zeitweilig lustlos zu sein \u2013 als Sonderlinge und Problemhaufen angesehen werden.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>***<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_29046\" aria-describedby=\"caption-attachment-29046\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-29046\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 513'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Stefan-Leschner.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" data-srcset=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Stefan-Leschner.jpg 770w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Stefan-Leschner-400x266.jpg 400w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Stefan-Leschner-300x200.jpg 300w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Stefan-Leschner-768x512.jpg 768w\" data-sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-29046\" class=\"wp-caption-text\">Bietet Beratungen auch via Skype an: Stefan Leschner. (Bild: zvg)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Stefan Leschner arbeitet als selbstst\u00e4ndiger Sexualberater und Sexualtherapeut in seiner Praxis in M\u00f6rfelden-Walldorf bei Frankfurt am Main, wobei er auch Beratungen via Skype anbietet. Homo- und Bisexualit\u00e4t sind Schwerpunkte seiner T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sexualtherapie-online.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sexualtherapie-online.com<\/a><br \/>\n\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sexualtherapie-frankfurt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sexualtherapie-frankfurt.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um Sex geht, so scheint es ein einfaches Grundprinzip zu geben: M\u00e4nner muss man nicht zweimal bitten. Das stimmt nicht ganz. Und das ist auch in Ordnung so.<br \/>\n <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wenn-mann-nicht-kann\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":29047,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,4371],"tags":[5488,5484],"wps_subtitle":"Erektionsprobleme k\u00f6nnen zum einen k\u00f6rperlich, zum anderen mental bedingt sein.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29045"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29045"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29045\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}