{"id":28797,"date":"2018-03-12T11:37:16","date_gmt":"2018-03-12T10:37:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mannschaft.com\/?p=28797"},"modified":"2018-10-01T15:23:18","modified_gmt":"2018-10-01T13:23:18","slug":"schwule-im-abseits","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/schwule-im-abseits\/","title":{"rendered":"Schwule im Abseits &#8211; Russland vor der Fussball-WM"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Sommer findet die Fussball-WM in Russland statt. Faninitiativen warnen schwule Fans davor, sich dort allzu offen zu erkennen zu geben. Homophobie wird bekanntlich von staatlicher Seite bef\u00f6rdert. Aber viele queere Russen scheuen sich offenbar, sich f\u00fcr einen Wandel zu engagieren, und akzeptieren lieber den Status quo.<\/strong><\/p>\n<p>Pascal Erlachner weiss: Es gibt nach wie vor viele Menschen, \u00abdie darunter leiden, dass Homosexualit\u00e4t totgeschwiegen wird. Vor allem im Fussball.\u00bb Mit seinem Coming-\u00adout d\u00fcrfte der Schweizer Super-\u00adLeague-\u00adSchiedsrichter Anfang Dezember daf\u00fcr gesorgt haben, dass das Leiden ein wenig gelindert wird und dass andere schwule Schiris oder Spieler \u2013 wenn sie sich vielleicht nicht trauen, ebenfalls an die \u00d6ffentlichkeit zu gehen \u2013 sich doch etwas weniger allein f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Im Westen Europas ist Homophobie im Fussball immer noch ein handfestes Problem, wenn auch Schwulsein und Kicken nicht mehr das ganz grosse Gegensatzpaar sind, als das sie lange galten \u2013 jedenfalls bei den Herren. Es gibt zahlreiche Initiativen, die sich gegen Homophobie einsetzen, wie Anfang Dezember in England, wo eine Woche lang die \u00abRainbow Laces\u00bb-Kampagne der Organisation Stonewall stattfand. Spieler wie Schiedsrichter waren eingeladen, Regenbogenschn\u00fcrsenkel an ihren Schuhen zu tragen, an die Klubs wurden Regen\u00adbogen\u00adkapit\u00e4ns\u00adbinden verteilt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_28798\" aria-describedby=\"caption-attachment-28798\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload wp-image-28798 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 578'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-Beitragsbild.jpg\" alt=\"Fussball-WM\" width=\"770\" height=\"578\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28798\" class=\"wp-caption-text\">Im Englischen Profifussball wurde mit der \u00abRainbow Laces\u00bb-Kampagne schon mehrmals ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt.<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/2014\/01\/nach-ruecktritt-hitzlsperger-outet-sich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sp\u00e4testens seit dem Coming-out von Thomas Hitzlsperger, genannt \u00abThe Hammer\u00bb<\/a>, weiss man ja auch in Deutschland, dass auch vermeintlich weiche Schwule zu besonders harten Sch\u00fcssen in der Lage sind. <a href=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/2017\/12\/homophobie-im-fussball-wie-sich-vereine-wegducken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Was Spieler wie Davy Frick vom Drittligisten FSV Zwickau im Dezember nicht davon abhielt, sich auf dem Spielfeld schwulenfeindlich zu \u00e4ussern.<\/a> Nach seiner Gelb-Roten Karte in der Nachspielzeit gegen Halle p\u00f6belte er in Richtung des gegnerischen Trainers: \u00abNur Schwuchteln hier.\u00bb Der DFB-Kontrollausschuss nahm Ermittlungen auf; unter anderem wurde Frick vereinsintern zu einer Geldstrafe verdonnert.<\/p>\n<p>Ob der Spieler daraus lernt, bleibt abzuwarten: Er ist nicht zum ersten Mal durch Beleidigung auf dem Platz aufgefallen.<\/p>\n<p><b>Russland: Doppelt so viele Hassverbrechen<\/b><br \/>\n\u00c4hnliche Situation in Russland, im vergangenen Sommer. Der Franzose Yohan Mollo, Mittelfeldspieler bei Zenit St. Petersburg, wurde bei der Begegnung mit Sibir Nowosibirsk von gegnerischen Fans als \u00abSchwuchtel\u00bb beschimpft. Mollo, der sich bei Instagram gerne oben ohne zeigt und \u00fcber dessen Sexualit\u00e4t wir nichts Genaues wissen,\u00a0 zeigte ihnen daraufhin den Mittelfinger. Wer wurde bestraft? Nicht die Fans. Mollo wurde von der Russischen Fussball\u00adunion f\u00fcr zwei Spiele gesperrt und musste eine Geldstrafe in H\u00f6he von 20\u2006000 Rubel (zirka 290 Euro) zahlen.<\/p>\n<blockquote><p>Schwule in Russlands Fussball? Gott sei Dank habe ich noch keine gesehen.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>In Russland hat sich die Anzahl der Hassverbrechen gegen Mitglieder der russischen LGBTI-Gemeinde in den letzten f\u00fcnf Jahren verdoppelt. W\u00e4hrend es wegen Verbrechen gegen queere Menschen im Jahr 2010 \u00abnur\u00bb 18 Verurteilungen gegeben habe, seien es 2015 schon 65 gewesen, gaben Expert_innen vom Zentrum f\u00fcr Unabh\u00e4ngige Soziologische Forschung in St. Petersburg unter Berufung auf Gerichtsakten des russischen Rechts\u00adinformationssystems RosPravosudje unl\u00e4ngst bekannt (die Zahl der \u00dcbergriffe, die nicht aufgekl\u00e4rt oder gar nicht erst gemeldet werden, d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen). Die Forscher_innen glauben, die Zunahme sei vor allem dem Gesetz gegen \u00abHomopropaganda\u00bb zuzuschreiben, das 2013 landesweit in Kraft trat. Vom 14.\u00a0Juni bis 15. Juli findet in Russland die Fussball-\u00adWM statt. Auch der eine oder andere schwule Fussballfan wird sich mit dem Gedanken tragen, dieses Grossereignis vor Ort zu erleben.<\/p>\n<p>Nun sind in Russland offen schwule Prominente kaum bis gar nicht bekannt. Erst recht unter Kickern nicht. Und viele m\u00f6chten auch, dass das so bleibt. <a href=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/2017\/11\/schwule-fussballer-gott-sei-dank-nie-gesehen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Denis Maslow, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Erstligisten FC Amkar Perm, gab erst im November in der Sendung <i>Sportexpress<\/i> zu Protokoll: \u00abSchwule in Russlands Fussball? Gott sei Dank habe ich noch keine gesehen. Hoffentlich werde ich sie nie sehen!\u00bb<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_28799\" aria-describedby=\"caption-attachment-28799\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload wp-image-28799 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 514'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-LGBTVerband.jpg\" alt=\"Fussball-WM\" width=\"770\" height=\"514\" data-srcset=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-LGBTVerband.jpg 770w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-LGBTVerband-400x267.jpg 400w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-LGBTVerband-300x200.jpg 300w, https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fussball-Russland-LGBTVerband-768x513.jpg 768w\" data-sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28799\" class=\"wp-caption-text\">Als Pr\u00e4sident des nationalen LGBT-Sportverbands in Russland setzt sich Alexander Agapow (links) seit Jahren gegen Homophobie im Sport ein.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Protest blieb aus. Vom russischen Fussballverband gab es keine offizielle Reaktion, nicht einmal nach Aufforderung des nationalen LGBT-Sportverbands. Dessen Pr\u00e4sident Ale\u00adxander Agapow setzt sich seit Jahren gegen Homophobie nicht nur im Fussball, sondern im Sport allgemein ein. Und in dem oft frustrierenden Kampf erlebte er im Herbst sogar etwas wie einen Lichtblick. Da schickte die Menschenrechtskommissarin von Moskau, Tatjana A. Potjaewa, ihm ein Grusswort f\u00fcr eine Veranstaltung, die Alexander mit seinem Verband Ende Oktober in der russischen Hauptstadt veranstaltete: ein LGBTI-Fussballfestival, bei dem tags\u00fcber gekickt wurde, abends gab es eine Diskussion \u00fcber Homophobie im Fussball.<\/p>\n<p><b>Fussball spielen: ja \u2013 \u00fcber Homophobie diskutieren: nein<\/b><br \/>\n\u00abEs ist historisch, dass diese Kommissarin ein LGBTI-Event w\u00fcrdigte. Ich kenne kein \u00e4hnliches Beispiel.\u00bb Bei aller Freude \u00fcber dieses Zeichen: Alexander glaubt, dass Zweifel an Potjaewas Motiven erlaubt sind. \u00abTeilweise kam es wohl dazu, weil die WM bevorsteht: Die Stadt will sich offen und respektvoll zeigen. Ich bin nicht sicher, ob wir diese Unterst\u00fctzung auch noch haben, wenn die WM vor\u00fcber ist.\u00bb<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des queeren Sportverbands sah sich bei der Umsetzung seiner Veranstaltung mit etlichen Problemen konfrontiert. Es war kein Problem, Zusagen von weiblichen Teams zu bekommen, die an dem Turnier teilnehmen wollten. Anders sah es bei der Diskussionsrunde aus. \u00abKicken wollten sie, aber Menschenrechtsfragen interessierten sie nicht so sehr\u00bb, klagt Alexander. Ein Team muslimischer Spielerinnen, mit dem er im Vorfeld des Festivals zwei Monate lang verhandelt hatte, sagte schliesslich ab mit der Begr\u00fcndung: Wir wollen mit LGBTI nichts zu tun haben. Was er umso bedauerlicher fand, da es mit dem Grusswort der Menschenrechtskommissarin eine besondere Situation gab.<\/p>\n<p>Das sei das Problem von vielen Schwulen und Lesben in Russland: \u00abSie glauben nicht an Wandel. Sie akzeptieren den Status quo und versuchen, sich mit der Situation zu arrangieren. Sie wollen ihre Jobs nicht verlieren, trauen sich nicht an die \u00d6ffentlichkeit.\u00bb Zwar beschwerten sich viele \u00fcber die Schwierigkeiten, als schwuler Mann oder lesbische Frau offen zu leben, glaubten aber nicht, dass sich etwas \u00e4ndern l\u00e4sst. \u00abSie verhalten sich wie Geiseln\u00bb, attestiert ihnen Alexander. \u00abSie akzeptieren ihre Situation und glauben, sie seien machtlos. Sie sehen nicht, dass ihre Teilnahme etwas bewirken k\u00f6nnte.\u00bb Wenn man so viel Energie in ein Projekt investiert und dann so wenig dabei rumkommt \u2013 \u00abdas frustriert\u00bb, r\u00e4umt Alexander ein.<\/p>\n<p>Angriffe von aussen wie etwa beim russischen LGBTI-Filmfestival \u00abSide by Side\u00bb im Jahr 2013, als es mehrere Bombendrohungen gegen das Event gab, erlebte man bei dem Fussballfestival im Oktober nicht. Das hat aber einen einfachen Grund: W\u00e4hrend das queere Filmfest offen kommuniziert, wo seine Events stattfinden, ver\u00f6ffentlichte der LGBTI-Sportverband die Location seiner Veranstaltung nicht. \u00abWir sorgen uns um die Sicherheit der Teilnehmenden. Darum halten wir die Adresse immer bis zuletzt geheim, bis 24 Stunden vorher.\u00bb<\/p>\n<p><b>Einige Fussballfans wollen nur p\u00f6beln<\/b><br \/>\nEine Voraussage \u00fcber die Sicherheit bei der bevorstehenden WM l\u00e4sst sich schwer machen. Das liegt auch an einem ganz grunds\u00e4tzlichen Problem, das Fussball in Russland hat. Fabio Capello, Exnationaltrainer, nannte als eines der grossen Probleme: die Abwesenheit von Fussballfans im Stadion, so absurd es klingt. Aber seit den Neunzigerjahren h\u00e4tten sich russische Stadien zu unsicheren Orten entwickelt, wo es immer wieder K\u00e4mpfe und Zusammen\u00adst\u00f6sse gebe.<\/p>\n<p>Alexander war zuletzt als Jugendlicher bei einem grossen Spiel. Damals wurde er von einem Fussballfan homophob beleidigt und angegriffen.<\/p>\n<p>\u00abDas war jemand, der nicht wegen des Fussballs hinging\u00bb, sagt Alexander. \u00abEr ging ins Stadion, weil er sich m\u00e4chtig f\u00fchlte in einer Gruppe, m\u00e4chtig genug, um andere zu schlagen. Etwa, wenn sie das falsche Team unterst\u00fctzten.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Mit Regenbogenfahne zur Fussball-WM?<\/strong><br \/>\nSchwule Fussballfans, die zur WM nach Russland reisen, werden es sich genau \u00fcberlegen, ob sie auf dem Weg zum Stadion oder w\u00e4hrend des Spiels eine Regenbogenfahne schwenken. Die europ\u00e4ische Fanorganisation \u00abFootball Against Racism in Europe\u00bb (FARE), die sich dem Kampf gegen Diskriminierung im Fussball widmet und auch mit Aktivist_innen in den Vereinigten Staaten, S\u00fcdafrika, St.\u2006Lucia und Brasilien zusammenarbeitet, warnte k\u00fcrzlich, das \u00f6ffentliche Austauschen von Z\u00e4rtlichkeiten k\u00f6nnte aggressive Reaktionen von Einheimischen hervorrufen. \u00abIhr k\u00f6nnt zur WM gehen, m\u00fcsst aber besonders vorsichtig sein\u00bb, erkl\u00e4rte FARE-\u00adChef Piara Powar. So sei es in Russland f\u00fcr Schwule etwa gef\u00e4hrlich, H\u00e4ndchen haltend in der \u00d6ffentlichkeit zu gehen oder offen \u00fcber ihre sexuelle Orientierung zu reden. Anfang dieses Jahres will FARE einen Verhaltensleitfaden herausbringen f\u00fcr Fans, die nach Russland reisen. Der Februar steht ohnehin als Fussball-gegen-Homophobie-\u00adAktionsmonat im Kalender, bereits im achten Jahr. Europaweit sind Aktionen geplant.<\/p>\n<blockquote><p>Ihr k\u00f6nnt zur WM gehen, m\u00fcsst aber besonders vorsichtig sein.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcrlich hat Russland Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen, wonach homosexuelle Fussballfans bei der Weltmeisterschaft 2018 gef\u00e4hrdet seien. Der fr\u00fchere Nationalspieler Alexei Smertin, der einst unter anderem beim Londoner Spitzenclub FC Chelsea unter Vertrag stand und mittlerweile Abgeordneter eines russischen Regionalparlaments und WM-\u00adBotschafter ist, gab im Guardian Entwarnung. \u00abEs wird definitiv kein Verbot f\u00fcr Regenbogensymbole in Russland geben\u00bb, erkl\u00e4rte Smertin. \u00abEs ist ganz klar, dass man hierherkommen kann und nicht daf\u00fcr bestraft wird, seine Gef\u00fchle zu zeigen.\u00bb Solange man es nicht an einer Schule tut, versteht sich \u2013 das w\u00e4re strafbar nach dem Gesetz gegen Homo\u00adpropaganda.<\/p>\n<p><b>Reist Hitzlsperger nach Russland?<\/b><br \/>\nAlexander und sein Sportverband planen f\u00fcr 2018 etliche Events, darunter auch wieder ein Fussballfestival: mit Tournier und Diskussion, eventuell eine Konferenz, zu der sie auch Thomas Hitzlsperger einladen. Der fr\u00fchere Nationalspieler, der sich nach dem Ende seiner Karriere geoutet hatte, wurde im Fr\u00fchjahr 2017 vom Deutschen Fussball-\u00adBund (DFB) als neuer \u00abBotschafter f\u00fcr Vielfalt\u00bb ernannt.<\/p>\n<p>Allerdings sind die Hoffnungen, die der russische LGBTI-Aktivist in den DFB-Botschafter f\u00fcr Vielfalt setzt, begrenzt. Die Position des Botschafters limitiere Hitzlsperger, glaubt Ale\u00adxander. \u00abEr ist nicht so frei in seinen \u00c4usserungen wie vorher.\u00bb Zwar w\u00e4re seine Anwesenheit von grosser Bedeutung. Aber der DFB k\u00f6nnte ihm nahelegen, nicht nach Russland zu reisen, denn sein Auftritt k\u00f6nnte als Einmischung in interne Angelegenheiten verstanden werden.<\/p>\n<blockquote><p>Wir wollen Dinge erarbeiten, die Russland und Deutschland hoffentlich n\u00e4her zusammenbringen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hitzlsperger hatte nach seiner Ernennung zum Botschafter erkl\u00e4rt, er wolle den DFB im Kampf gegen Homophobie bei der WM 2018 in Russland unterst\u00fctzen. Wie er sich das vorstellt, erz\u00e4hlt er uns in der aktuellen Ausgabe der MANNSCHAFT <a href=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/abonnieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(hier geht&#8217;s zum Abo)<\/a>.<\/p>\n<p>Momentan deutet jedenfalls vieles daraufhin, dass der Wunsch Denis Maslows von Amkar Perm nach einem homobefreiten Fussballrussland in Erf\u00fcllung gehen d\u00fcrfte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sommer findet die Fussball-WM in Russland statt. 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