{"id":25920,"date":"2017-12-21T11:24:44","date_gmt":"2017-12-21T10:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mannschaft.com\/?p=25920"},"modified":"2021-04-20T15:55:13","modified_gmt":"2021-04-20T13:55:13","slug":"der-fetisch-als-lebensgefuehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/der-fetisch-als-lebensgefuehl\/","title":{"rendered":"Der Fetisch als Lebensgef\u00fchl"},"content":{"rendered":"<h3>Der Uber-Fahrer stoppt zwei Blocks zu fr\u00fch. Vorher wurde unter Freunden noch gewitzelt, wie er wohl auf seine G\u00e4ste auf dem R\u00fccksitz reagieren wird. Auffallend viele Menschen sitzen in Leder\u00adoutfits, knappen Hosen oder ganz nackt, mit Hundemasken, Peitschen oder Jocks auf den R\u00fccksitzen des amerikanischen Fahrdienstes. Die Uber-Fahrer in San Francisco transportieren am Wochenende des 24. September eine freiz\u00fcgigere Klientel als \u00fcblich\u00a0\u2013 es ist \u00abFolsom Street Fair\u00bb.<\/h3>\n<p>\u00abGod is great\u00bb klebt an der Windschutzscheibe von Sintayhu, dem Fahrer. Die schwulen Passagiere im Fetisch\u00adoutfit scheinen ihn trotzdem nicht zu st\u00f6ren. Nun spucken die Autos ihre G\u00e4ste aus. Die Menschenmassen versperren den Autos bereits den Weg. Es ist zw\u00f6lf Uhr mittags, die kalifonische Sonne brennt in den H\u00e4userschluchten, der Indian Summer zeigt stolz, warum der Herbst die sch\u00f6nste Zeit an der US-amerikanischen Westk\u00fcste ist.<\/p>\n<p><b>250 000 US-Dollar in Spenden gesammelt<\/b><br \/>\nDie Rufe der geldsammelnden Dragqueens sind von Weitem zu h\u00f6ren und lotsen die Menschen zum Eingang. Wie viele LGBT-Events funktioniert auch die Folsom Street Fair nach dem Spendenprinzip. Wer den Eintritt spendet, kriegt im Gegenzug einen Aufkleber, mit dem er oder sie das Bier einen Dollar g\u00fcnstiger kaufen kann. Niemand traut sich, nichts zu geben \u2013 mit eindringenden Blicken sch\u00fctteln die Dragqueens die Spendendose. S\u00e4mtliche Einnahmen werden an anerkannte wohlt\u00e4tige Einrichtungen wie zum Beispiel die Aids-Hilfe gespendet. Die Veranstaltung erwirtschaftet j\u00e4hrlich rund 250\u2006000 US-Dollar f\u00fcr diese Zwecke.<\/p>\n<p><b>An der Folsom gelten andere Gesetze<\/b><br \/>\nSeit 1984 gibt es das Strassenfest, und es ist der j\u00e4hrliche H\u00f6hepunkt der US-amerikanischen Leder- und Fetischszene. Man trifft sich nicht etwa im durch und durch schwullesbischen Castro-Viertel, dem Bezirk, in dem auch der ber\u00fchmte Harvey Milk im Jahr 1975 einen Fotoladen er\u00f6ffnete. Viele Stadtteile San Franciscos sind queer-friendly und die Folsom findet im \u00abSouth of Market\u00bb-Bezirk auf der Folsom Street zwischen der 7. und der 12. Strasse statt, in einem ehemaligen Industrie\u00adviertel mit sch\u00f6nen alten Holzh\u00e4usern.<\/p>\n<blockquote><p>H\u00e4tte man einen Spachtel, man k\u00f6nnte die in der Luft liegende Freiheit, Geilheit und Offenheit f\u00f6rmlich abkratzen.<\/p><\/blockquote>\n<p>San Francisco hat erst k\u00fcrzlich ein neues Gesetz gegen Nacktheit in den Strassen eingef\u00fchrt, mindestens das beste St\u00fcck muss verdeckt sein. Einige M\u00e4nner laufen nun einfach mit einer \u00fcbergest\u00fclpten Socke durch die Stadt. Die Folsom ist allerdings eine Ausnahme, hier gelten andere Gesetze. Hier darf jede und jeder so sein, wie er oder sie m\u00f6chte. Das Festival ist der Ort, an dem alles ausprobiert werden darf. Alle sich so anziehen und ausleben d\u00fcrfen, ohne dass andere dar\u00fcber urteilen oder im schlimmsten Fall die Polizei gerufen wird.<\/p>\n<p><b>Gegenseitiges Einverst\u00e4ndnis wird grossgeschrieben<\/b><br \/>\nDer Nachmittag ist noch verschlafen, die Strassen werden von den St\u00e4nden unz\u00e4hliger LGBT-Organisationen ges\u00e4umt. Wer mag, kann sich kostenlos auf HIV testen lassen. Vor den Bierzelten sind die Warteschlangen aber wesentlich l\u00e4nger.<\/p>\n<p>Peitschen schlagen auf die roten R\u00fccken ein. In Reih und Glied stehen Prellb\u00f6cke, darauf angeschnallt sind M\u00e4nner und Frauen jeglichen Alters. Wer mag, darf sich f\u00fcnf Minuten lang schlagen lassen. Wer fotografiert, wird mit Pappschildern freundlich zu einer \u00abPicture Donation\u00bb, einer \u00abBildspende\u00bb, aufgefordert. Das Festival lebt von Menschen, die gesehen werden wollen, von Entdecker_innen und von Leuten, die mit Filmkameras und Handy die Szenen festhalten. Auf Porno\u00adseiten sind ein paar Tage danach immer wieder Filmchen davon zu sehen. Der Moderator der Peitschenanlage motiviert auch Neulinge, sich an den Prellbock zu stellen. Die Atmosph\u00e4re ist famili\u00e4r und heiter.<\/p>\n<p>Frauen f\u00fchren ihre \u00abSklavenm\u00e4nner\u00bb am Halsband durch die Menge. Die Strassen f\u00fcllen sich gegen Nachmittag, die Sonne scheint, die Menschen trinken mehr, die Stimmung wird elektrisierter, die Flirts nehmen zu und die Komplimente werden offensiver vorgetragen. Viele tragen den Sticker \u00abAsk first\u00bb \u2013 f\u00fcrs Fotografieren oder Anfassen bedarf es einer Erlaubnis. Andere lassen sich von der Menge ber\u00fchren oder an den Zaun fesseln. Einige onanieren alleine oder in der Gruppe am Strassenrand.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25924\" aria-describedby=\"caption-attachment-25924\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-25924\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 458'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Folsom-3.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"458\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25924\" class=\"wp-caption-text\">Bei den anschliessenden Partys ist zuerst einmal Anstehen angesagt. (Foto: Bastian Baumann)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Spielwiese f\u00fcr den \u00abDog Play\u00bb, das erotisch-sexuelle Rollenspiel, bei dem mindestens ein Partner die Rolle eines Tieres \u2013 in diesem Fall eines Hundes \u2013 einnimmt, ist gut gef\u00fcllt. Am Stand daneben verkauft ein Hipster Glitzer f\u00fcr B\u00e4rte. Wer keinen Glitzer braucht oder keinen Bart hat, kann nebenan lernen, wie man richtige Fesselknoten macht. Dazwischen d\u00fcsen auff\u00e4llig viele nackte M\u00e4nner in elektronischen Rollst\u00fchlen durch die Menge, viele Besucher_innen tragen ein Ledergeschirr oder ihr Lackoutfit.<\/p>\n<p>In kleinen Gr\u00fcppchen sind immer wieder kichernde Tourist_innen auszumachen. Betrunkene britische Heterojungs und asiatische Besucherinnen f\u00fchlen sich sichtlich in gleichem Masse zu den M\u00e4nnern und Frauen in den Strassen hingezogen und am\u00fcsiert. Es ist doch genau diese Mischung aus Menschen, die sich vorurteilsfrei begegnen, die den Geist des Festivals ausmacht. Hier wird niemand ausgelacht oder schr\u00e4g angeschaut.<\/p>\n<p><b>Machen, worauf man Lust hat<\/b><br \/>\nDer Schweizer Marco, 28, ehemaliger Flight Attendant, reist extra f\u00fcrs Wochenende an: \u00abF\u00fcr die guten Partys, f\u00fcr die Menschen, f\u00fcr die Stadt selber, einfach mal, damit man ein ganzes Wochenende so sein kann, wie man will, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu m\u00fcssen.\u00bb Der Reiz liege darin, dass man sich v\u00f6llig gehen lassen k\u00f6nne, machen k\u00f6nne, worauf man Lust habe und \u00aballes in einem Umfeld, das gleich tickt\u00bb, sagt der h\u00fcbsche Hipster.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung ist das weltweit gr\u00f6sste Fest der Lederszene. Sie ist die drittgr\u00f6sste \u00f6ffentliche Veranstaltung in Kalifornien und die gr\u00f6sste Messe f\u00fcr BDSM-Ausstattung und -Kultur weltweit. Mittlerweile sind fast eine halbe Million Menschen in den Strassen unterwegs. Wem die Menge zu viel wird, entflieht nach M\u00f6glichkeit zu einer Privatparty in den H\u00e4usern entlang der Strasse. Nur wer eine Einladung hat und das betreffende Codewort kennt, erh\u00e4lt Zutritt zu den exklusiven Orten. G\u00e4ste m\u00f6gen sich in Kinofilmen w\u00e4hnen: die alten H\u00e4user sind wundersch\u00f6n renoviert, hohe R\u00e4ume mit altem Parkettboden, vereinzelt mit eigenem kleinen Garten oder Dachterrasse. Ein Privat-DJ spielt Musik im Wohnzimmer, in der K\u00fcche wird g\u00fcnstiges Bier verkauft. Und in den Schlafzimmern wird hemmungs\u00adloser Sex zelebriert. Und weil die Toilette in der Wohnung nicht f\u00fcr alle reicht, darf auch in die Wanne gepinkelt werden. \u00abSex positive space\u00bb, nennen das die Hausbewohner. H\u00e4tte man einen Spachtel, man k\u00f6nnte die in der Luft liegende Freiheit, Geilheit und Offenheit f\u00f6rmlich abkratzen.<\/p>\n<p>Vertel, ein 29-j\u00e4hriger schwarzer US-\u00adAmerikaner, verzichtet auf Lack und Leder. Und doch ist er adrett passend zum Event gekleidet. Sein Sixpack schaut durch seine schwarze Stoffweste hervor, die Hosen kurz, ein Cap. \u00abIch bin hier, um meine Sexualit\u00e4t zu geniessen und Spass zu haben in einer sehr aufgeschlossenen Community.\u00bb Er kennt viele Leute, seine heitere Art ist ansteckend. Die Folsom erm\u00f6glicht ihm und den vielen anderen Besuchenden, sich auszudr\u00fccken und \u00aban der frischen Luft oben ohne rumlaufen zu k\u00f6nnen und mich von einer einladenden Gemeinschaft umgeben zu f\u00fchlen. Folsom ist das, was man selber daraus macht\u00bb, wie es Vettel beschreibt.<\/p>\n<p><b>Keine Polizei, keine Strassenblockaden<\/b><br \/>\nAuf der Strasse erreicht das Festival seinen H\u00f6hepunkt \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes. Blowjobs sind nun an vielen Ecken zu sehen. Auf der Hauptb\u00fchne f\u00fchren Pornostars die neusten Sexpraktiven und Toys vor. Die Stimmung ist gel\u00f6st, Freunde treffen sich, es wird viel geschaut, gelacht und angefasst. Und auffallend: Es gibt gen\u00fcgend Toiletten und nur wenige Raucher. Die Polizei ist kaum zu sehen, auch verzichten die Beh\u00f6rden auf die g\u00e4ngigen Betonbl\u00f6cke gegen wom\u00f6gliche Terroranschl\u00e4ge, wie man es von Prideveranstaltungen in Europa gewohnt ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25923\" aria-describedby=\"caption-attachment-25923\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-25923\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 770'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Folsom-2.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"770\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25923\" class=\"wp-caption-text\">Nacktheit ist w\u00e4hrend der Folsom ausnahmsweise erlaubt \u2013 auch im Caf\u00e9. (Foto: Bastian Baumann)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Testosteron legt sich wie Nebel \u00fcber die Strassenschluchten. Auch in der Grindr-\u00adPro-Version ist der 600. Typ in der App nur 950 Meter entfernt. Und trotzdem bleiben die Leute freundlich, fragen jene, die zu viele Drogen oder Alkohol intus haben, ob sie Hilfe brauchen. Wer aus Versehen jemanden anrempelt, entschuldigt sich, h\u00e4ufig beginnt ein Gespr\u00e4ch. Und dann, wenn die Strassen p\u00fcnktlich um 18 Uhr f\u00fcr die Folsom geschlossen und wieder f\u00fcr die ganze Stadt ge\u00f6ffnet werden, gehen die Partys erst richtig los.<\/p>\n<p>Die Warteschlange zur bekannten Eagle-Bar \u2013 dem Treffpunkt f\u00fcr Lederb\u00e4ren bis hin zu Twinks in engen T-Shirts und partyharten Lesben \u2013 verlangt dem Partyvolk \u00fcber eine Stunde ab. Andere Partys mit Namen wie \u00abBay of Pigs\u00bb, \u00abRough\u00bb, \u00abLeather Walk\u00bb oder \u00abAdult Arcade Deviants\u00bb, umranden die Folsom Street Fair. Was die Nacht an Partys bringt, soll ein Geheimnis bleiben und jeder f\u00fcr sich entdecken.<\/p>\n<p>Im Dolores-Park, einem der sch\u00f6nsten Parks in der Stadt und bekannt aus TV-Serien und Filmen, liegen die Menschen am Tag nach der Folsom wie Fliegen im Rasen und lassen sich den Kater von der Sonne wegschmelzen. Die meisten mit einem L\u00e4cheln im Gesicht.<\/p>\n<p><strong>Tipps und Tricks<br \/>\n<\/strong>\u2022 Komm mit einer offenen Einstellung und offenen Augen: die Strassen werden gef\u00fcllt sein mit Menschen unterschiedlichster Couleur und mit den aussergew\u00f6hnlichsten Fetischen.<\/p>\n<p>\u2022 Lass Tiere (die echten) und Kinder zuhause: Es ist zu laut und zu voll f\u00fcr Tiere. Und dieses Strassenfestival ist nichts f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<p>\u2022 Bereite dich vor, Dinge zu sehen, die du noch nie gesehen hast.<\/p>\n<p>\u2022 Frag stets um Erlaubnis, bevor du jemanden ber\u00fchrst oder fotografierst. Nicht alle wollen sich einen Tag sp\u00e4ter auf Facebook sehen.<\/p>\n<p>\u2022 Trink genug Wasser (deine Flasche kannst du \u00fcberall f\u00fcr einen Dollar auff\u00fcllen lassen). Sonnencreme nicht vergessen.<\/p>\n<p>\u2022 Nimm nur das N\u00f6tigste mit: einen kleinen Turnbeutel f\u00fcr Handy, Wasserflasche, Portemonnaie, Kondome\u00a0&#8230;<\/p>\n<p>\u2022 Gen\u00fcgend Bargeld mitnehmen. Die Bierst\u00e4nde akzeptieren meistens keine Kreditkarten.<\/p>\n<p>\u2022 Lach andere Menschen nicht aus.<\/p>\n<p>\u2022 Bereite dich auf ein Gedr\u00e4nge und auf einen aktiven Tag vor. Trag bequeme Schuhe.<\/p>\n<p>\u2022 Mach etwas oder zieh etwas an, wozu du dich noch nie getraut hast. Folsom ist der Ort daf\u00fcr.<\/p>\n<p>\u2022 \u00dcberplane nicht. Tickets f\u00fcr die Partys sind zwar relativ fr\u00fch ausverkauft, g\u00f6nn dir aber auch gen\u00fcgend Zeit, um auf Entdeckungstour zu gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 1984 ist die \u00abFolsom Street Fair\u00bb der j\u00e4hrliche H\u00f6hepunkt der US-amerikanischen Leder- und Fetischszene. Bis zu einer halben Million Menschen nehmen am ber\u00fcchtigten Strassenfest in San Francisco teil. Ein Besuch. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/der-fetisch-als-lebensgefuehl\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":45176,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[5454],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25920"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25920"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25920\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}