{"id":25908,"date":"2017-12-21T10:21:27","date_gmt":"2017-12-21T09:21:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mannschaft.com\/?p=25908"},"modified":"2020-10-06T10:08:02","modified_gmt":"2020-10-06T08:08:02","slug":"man-darf-heiraten-wen-man-will-wird-in-den-strassen-zusammengeschlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/man-darf-heiraten-wen-man-will-wird-in-den-strassen-zusammengeschlagen\/","title":{"rendered":"\u00abMillion\u00e4re haben ihr Kind vor meiner T\u00fcre abgesetzt, damit ich es wieder \u2039repariere\u203a\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Diskriminierung, Gewalt, Arbeitslosigkeit, Vergewaltigung und Obdachlosigkeit: Die Probleme der LGBTIQ-Community in den von Armut gepr\u00e4gten Aussenquartieren von Washington, D.\u2006C. hat Ruby Corado am eigenen Leib miterlebt. Um anderen in derselben Situation zu helfen, hat sie vor f\u00fcnf Jahren die Anlaufstelle und Notunterkunft \u00abCasa Ruby\u00bb er\u00f6ffnet.<\/h3>\n<p>Ruby ist sp\u00e4t dran, aber das Tagesgesch\u00e4ft im \u00ab<a href=\"http:\/\/www.casaruby.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Casa Ruby<\/a>\u00bb l\u00e4uft auch ohne die Gr\u00fcnderin wie am Schn\u00fcrchen. Eine f\u00fcllige Dame am Empfang stellt sicher, dass G\u00e4ste ihre Ankunftszeit und den Grund f\u00fcr ihren Besuch im aufgeschlagenen Ringordner festhalten. Auf einem Tisch gibts typisch amerikanische S\u00fcssigkeiten wie Donuts und weiteres, mit Zucker glasiertes Geb\u00e4ck. Ein Gast surft am Gemeinschaftscomputer im Internet, eine junge trans Frau aktualisiert auf dem Whiteboard das Wochenprogramm und andere schauen den Zeichentrickfilm \u00abAladdin\u00bb, der leise im Hintergrund l\u00e4uft. An den W\u00e4nden zeugen farbige Zeichnungen von wiedergefundener Lebensfreude, daneben h\u00e4ngt ein Poster mit klaren Verhaltensregeln f\u00fcr das Casa Ruby.<\/p>\n<p>Das Erdgeschoss des dreist\u00f6ckigen Hauses dient als Aufenthalts- und Unterrichtsraum. In K\u00fcrze findet hier ein Workshop zur Bew\u00e4ltigung von Traumata statt, zuerst auf Spanisch \u2013 der Muttersprache der meisten Personen, die in diesem Aussenquartier der Stadt wohnen \u2013, danach auf Englisch. Thematisiert wird der Umgang mit h\u00e4uslicher Gewalt, aber auch Gewalt auf der Strasse, sei es durch die Polizei oder Gangs, sei es durch Schl\u00e4ger oder Freier. In den oberen zwei Etagen stehen Bed\u00fcrftigen bis zu 40\u00a0Betten zur Verf\u00fcgung, die sie t\u00e4glich ab 18\u00a0Uhr in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Bedarf besteht aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden: Eltern, die ihr LGBT-Kind aus dem Haus werfen. Der Verlust des Jobs oder der Wohnung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechts\u00adidentit\u00e4t. Sex\u00adarbeitende, die aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen werden und keine Bleibe mehr haben. Oder eben Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt.<\/p>\n<p>Die Betten sind als Notschlafstelle gedacht. F\u00fcr obdachlose Menschen auf der Suche nach einer langfristigen Unterkunft, darunter viele LGBT-Jugendliche, betreibt Casa Ruby ein Programm zur Vermittlung von verg\u00fcnstigtem oder subventioniertem Wohnen. Auf der Warteliste stehen gegenw\u00e4rtig \u00fcber 100 Personen. Die Einrichtung bietet Hilfesuchenden zudem eine warme Mahlzeit pro Tag, eine Kleidertauschb\u00f6rse sowie kostenlose Beratungen zu Migrations- und strafrechtlichen Fragen.<\/p>\n<p><b>Vor dem B\u00fcrgerkrieg geflohen<\/b><br \/>\nRuby kann ihr Haus nicht unbemerkt betreten. Die Anwesenden gr\u00fcssen sie herzlich, einige nennen sie z\u00e4rtlich \u00abMama Ruby\u00bb. Die geb\u00fcrtige Salvadorianerin kennt alle beim Namen und nimmt sich Zeit, jeden einzelnen und jede einzelne zu umarmen und mit ihnen einige Worte zu wechseln. Die junge trans Frau am Whiteboard erz\u00e4hlt aufgeregt von der ersten Hormonspritze, die sie gestern erhalten und ihr ein schmerzendes Bein beschert habe. Ruby nimmt sie in den Arm und r\u00e4t ihr: \u00abDarum spritze ich mir die Hormone immer in den Oberarm!\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_25913\" aria-describedby=\"caption-attachment-25913\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-25913\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 578'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Casa-Ruby-3.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"578\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25913\" class=\"wp-caption-text\">\u00abCasa Ruby\u00bb bietet der LGBT-Community einen sicheren Raum, Workshops, eine Kleidertauschb\u00f6rse, kostenlose Rechtsberatung und bis zu 40 Betten als Notschlafstelle. (Foto: Greg Zwygart)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die 46-J\u00e4hrige kennt die Bed\u00fcrfnisse der Community. Sie f\u00fchlt sich mit jeder Person verbunden, die einen Fuss in ihr Haus setzt, weil sie ihr Leiden selbst in irgendeiner Form bereits durchgemacht hat. In ihrer Jugend in El Salvador wurde sie \u2013 damals noch ein feminin auftretender Knabe \u2013 von ihren Mitsch\u00fclern auf der Toilette geplagt, oft auch mit Gewalt. Als der B\u00fcrgerkrieg Ende der Achtzigerjahre immer brutalere Formen annahm, wurde sie von ihrem Vater in die USA geschickt. Hier lebte sie bei einer illegal eingewanderten Familie, die ihr Geld mit Menschenschmuggel verdiente, und arbeitete ihre Schuld als Haushaltshilfe ab. Sie floh, als sich das Familienoberhaupt an ihr vergehen wollte.<\/p>\n<p>Stets als \u00abgay\u00bb beschimpft, schlug Ruby den Begriff im W\u00f6rterbuch nach. Er wurde in erster Linie als \u00abgl\u00fccklich\u00bb definiert. Doch als schwuler Mann f\u00fchlte sie sich nicht gl\u00fccklich, im Gegenteil. Erst als sie Mitte der Neunzigerjahre eine trans Frau kennenlernte, wurde ihr klar, wer sie wirklich war. Die Transition zur Frau kostete sie den Job in einem Vermietungsb\u00fcro. Sie war mehrmals obdachlos, nahm die Couch bei Freunden in Anspruch oder schlief in einem Obdachlosenheim. Zusammen mit anderen trans Frauen kaufte sie Hormone auf dem Schwarzmarkt, spritzte sich gef\u00e4hrliches Silikon in den K\u00f6rper, um sich so die erhofften Rundungen zu verschaffen, und prostituierte sich. 1995 erfuhr sie, dass sie HIV-positiv war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25912\" aria-describedby=\"caption-attachment-25912\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-25912\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 578'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Casa-Ruby-2.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"578\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25912\" class=\"wp-caption-text\">Liebe und Respekt geh\u00f6ren zu den Grundregeln im \u00abCasa Ruby\u00bb. (Foto: Greg Zwygart)<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Prek\u00e4re Lage f\u00fcr trans Frauen<\/b><br \/>\nIm selben Jahr starb eine von Rubys Freundinnen an den Folgen eines Autounfalls, nachdem sich das Personal in der Notaufnahme geweigert hatte, die trans Frau zu behandeln. Schockiert \u00fcber die Stigmatisierung vieler trans Frauen beschloss Ruby, sich zu engagieren. Sie leistete Freiwilligendienst als Pr\u00e4ventionsarbeiterin in einer lokalen Klinik f\u00fcr sexuelle Gesundheit und als Hilfskraft im Hospiz der Missionarinnen der N\u00e4chsten\u00adliebe, das von Mutter Theresa gegr\u00fcndet wurde. Hier wurden im Sterben liegende Krebs- und AIDS-Patient_innen von den Nonnen in ihren letzten Stunden begleitet. \u00abDiesen Menschen waren Geld, Status und materielle Dinge egal\u00bb, erinnert sie sich. Sie sah den Nonnen zu, wie sie die Patient_innen umarmten. \u00abSie wollten nur etwas Liebe erfahren. Und das haben die Nonnen ihnen gegeben.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe fr\u00fch realisiert, dass die Gesellschaft gewisse Gruppen als weniger w\u00fcnschenswert erachtet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ruby bl\u00fchte in ihrer Arbeit auf und gr\u00fcndete gemeinsam mit anderen engagierten Menschen die Organisation \u00abD.C. Trans Coalition\u00bb. \u00abIch habe fr\u00fch realisiert, dass die Gesellschaft gewisse Gruppen als weniger w\u00fcnschenswert erachtet und diese an den Rand dr\u00e4ngt, darunter LGBT-Menschen, Sexarbeiter_innen und Migrant_innen\u00bb, sagt sie. \u00abDer Grund ist, dass Menschen nichts \u00fcber uns wissen. Deshalb war mein erstes Ziel, Menschen aufzukl\u00e4ren. Ihnen zu sagen, dass Menschen Liebe verdienen, auch wenn sie anders sind.\u00bb<\/p>\n<p>2003 wurde eine gute Freundin Rubys von einem Freier erschossen, nachdem dieser nach dem Sex erfahren hatte, dass sie eine trans Frau war. Der Mord war nur einer von vielen in einer Welle von Hassdelikten gegen\u00fcber trans Frauen in Washington, D.\u2006C.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25911\" aria-describedby=\"caption-attachment-25911\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-full wp-image-25911\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 770 1027'%2F%3E\" data-src=\"http:\/\/www.mannschaft.com\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Casa-Ruby-1.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"1027\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25911\" class=\"wp-caption-text\">Ruby Cordado hat Gewalt sowie Arbeits- und Obdachlosigkeit erlebt. Mit \u00abCasa Ruby\u00bb will sie der LGBT-Community in Washington, D. C. etwas zur\u00fcckgeben. (Foto: Greg Zwygart)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Rubys wahrer Tiefpunkt kam allerdings 2008, als ihr damaliger Freund sie w\u00e4hrend mehreren Stunden zusammenschlug und vergewaltigte. Ausl\u00f6ser daf\u00fcr war seine Frage gewesen, ob sie mit ihm zusammenziehe wolle. Sie hatte verneint. Der Vorfall wurde gemeldet, und beide landeten im Gef\u00e4ngnis. Obwohl Ruby bekr\u00e4ftigte, dass sie eine Frau sei, musste sie sich in einer \u00abdem\u00fctigenden Prozedur vor dem Gef\u00e4ngnispersonal ausziehen\u00bb. Aufgrund ihrer \u00e4usserlichen Geschlechtsorgane steckte man sie in ein M\u00e4nnergef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Als sie am n\u00e4chsten Tag entlassen wurde, hatte die Erfahrung bereits grosse psychische Sch\u00e4den angerichtet. Ruby fiel in einen Teufelskreis aus Drogen, Depressionen und Suizidgedanken. Drei Jahre sp\u00e4ter liess sie sich in eine Klinik einweisen. \u00abWas werden wir ohne dich tun?\u00bb, wurde sie von Mitgliedern der Community gefragt, die sie t\u00e4glich besuchten. Da wurde Ruby klar, dass sich etwas \u00e4ndern musste, wenn sie nicht \u00abwie andere trans Frauen auf der Strasse enden\u00bb wollte.<\/p>\n<p><b>Eine starke Community im R\u00fccken<\/b><br \/>\nMit einem Scheck \u00fcber 12 000 US-Dollar, den Ruby f\u00fcr ihren Arbeitsausfall erhalten hatte, er\u00f6ffnete sie 2012 das Casa Ruby, damals nur im Erdgeschoss. F\u00fcr eine Miete von monatlich 1500 US-Dollar sollte so den bed\u00fcrftigsten Mitgliedern der LGBT-Community ein sicherer Unterschlupf geboten werden. Heute verwaltet die Einrichtung ein Budget von 1,3 Millionen US-Dollar und ist die gr\u00f6sste Notunterkunft f\u00fcr LGBT-Menschen in Washington, D.C. Ende Oktober konnte im Vorort Langley Park eine Niederlassung er\u00f6ffnet werden, die auf die Pr\u00e4vention von Geschlechtskrankheiten spezialisiert ist. Ein weiteres Haus mit sechzig Betten ist in Planung. Ein Grossteil der Gelder kommt \u00fcber Spenden und \u00fcber Beitr\u00e4ge des US-amerikanischen Zentrums f\u00fcr Krankheitskontrolle und Pr\u00e4vention zusammen. L\u00e4ngst nicht alle Hilfesuchenden sind lesbisch, schwul, bisexuell oder trans \u2013 auch heterosexuelle Cis-Menschen suchen das Casa Ruby auf, wo sie stets mit offenen Armen empfangen werden. \u00abWir selbst wurden vor Jahren von den grossen Einrichtungen abgewiesen, weil wir nicht heterosexuell oder cis waren\u00bb, sagt Ruby. \u00abWir nehmen alle auf und akzeptieren sie so, wie sie sind.\u00bb<\/p>\n<p>Liebe, Aufkl\u00e4rung und St\u00e4rke durch Einheit sind nach wie vor die Eckpfeiler von Rubys Arbeit und der Schl\u00fcssel ihres Erfolgs. Wie die Nonnen, die im Hospiz die sterbenden Patient_innen begleiteten, begegnen Ruby und ihr Personal den Hilfesuchenden mit viel Liebe und Verst\u00e4ndnis. Mit Aufkl\u00e4rung wollen sie gegen Hass und Intoleranz vorgehen. \u00abEltern glauben, ein homosexuelles oder transgeschlechtliches Kind zu haben, sei etwas Falsches, weil das ihnen von der Gesellschaft eingetrichtert wird\u00bb, sagt sie. \u00abStatt ihr Kind zu lieben, wie es ist, versuchen die Eltern, es zu \u2039reparieren\u203a. Sie traumatisieren es. So wird ein Elternhaus schnell zur H\u00f6lle auf Erden.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Man darf als schwules Paar heiraten, wird aber auf der Strasse verpr\u00fcgelt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Grossteil der Hilfesuchenden im Casa Ruby stammt aus einem latino-afroamerikanischen Umfeld. Das soll nicht heissen, dass nur diese Kreise von Gewalt und Obdachlosigkeit betroffen sind. \u00abHass kennt keine Hautfarbe und keine soziale Klasse\u00bb, sagt Ruby. Diese Gesellschaftsschichten seien allerdings besonders von Armut und Arbeits\u00adlosigkeit betroffen, da stelle die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentit\u00e4t eine zus\u00e4tzliche H\u00fcrde dar, die man \u00fcberwinden m\u00fcsse. \u00abIch kenne Million\u00e4re, gut verdienende \u00c4rzte, die ihr Kind vor meiner T\u00fcre abgesetzt haben, damit ich es wieder \u2039repariere\u203a.\u00bb<\/p>\n<p>Das Klima des Hasses und der Intoleranz habe sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump weiter verschlechtert. Ruby erh\u00e4lt laufend Drohungen und Hassbriefe \u00fcber ihre Kan\u00e4le in den sozialen Medien. \u00abMan darf heiraten, wen man will, kann aber als schwules Paar in den Strassen zusammengeschlagen werden\u00bb, sagt Ruby. \u00abWir d\u00fcrfen Kinder adoptieren, aber hasserf\u00fcllte Menschen kommen in dein Haus und zerst\u00f6ren alles, was dir geh\u00f6rt.\u00bb<\/p>\n<blockquote><p>Wir nehmen alle auf und akzeptieren sie so, wie sie sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Im M\u00e4rz warf ein Mann einen Ziegelstein durch das Fenster des Casa Ruby und attackierte eine trans Person \u2013 es war der dritte Vorfall von Vandalismus innerhalb von zwei Wochen. Als Reaktion darauf sammelte eine Schwulenbar 17\u2006000 US-Dollar, ein Crowdfunding brachte zus\u00e4tzlich 15\u2006000 US-Dollar aus dem ganzen Land ein. Dass die Community in solchen Momenten zusammenkommen und sich f\u00fcr eine Sache engagieren k\u00f6nne, ber\u00fchrt Ruby und best\u00e4tigt, dass ihre Strategie von Liebe und Aufkl\u00e4rung die richtige ist. Daran soll auch ein LGBT-feindlicher Pr\u00e4sident im Weissen Haus nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diskriminierung, Gewalt, Arbeitslosigkeit, Vergewaltigung und Obdachlosigkeit: Die Probleme der LGBTIQ-Community in den von Armut gepr\u00e4gten Aussenquartieren von Washington, D.\u2006C. hat Ruby Corado am eigenen Leib miterlebt. Um anderen in derselben Situation zu helfen, hat sie vor f\u00fcnf Jahren die Anlaufstelle und Notunterkunft \u00abCasa Ruby\u00bb er\u00f6ffnet. <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/man-darf-heiraten-wen-man-will-wird-in-den-strassen-zusammengeschlagen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":38100,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,4371],"tags":[5531,145],"wps_subtitle":"Zu Besuch in der LGBTIQ-Notunterkunft \u00abCasa Ruby\u00bb in Washigton D.C.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25908"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25908"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25908\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/38100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}