{"id":144767,"date":"2022-07-30T07:36:46","date_gmt":"2022-07-30T05:36:46","guid":{"rendered":"https:\/\/mannschaft.com\/?p=144767"},"modified":"2022-07-30T07:46:47","modified_gmt":"2022-07-30T05:46:47","slug":"spanien-meldet-ersten-affenpocken-todesfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alte.mannschaft.lgbt\/bimber\/spanien-meldet-ersten-affenpocken-todesfall\/","title":{"rendered":"Spanien meldet ersten Todesfall durch Affenpocken-Infektion"},"content":{"rendered":"<h3>Erst am vergangenen Wochenende hatte die WHO den Ausbruch zu einer \u00abNotlage von internationaler Tragweite\u00bb erkl\u00e4rt. Nun gibt es den ersten best\u00e4tigten Todesfall durch eine Affenpocken-Infektion in Spanien &#8211; wohl den ersten in Europa.<\/h3>\n<p>In Spanien ist der erste Todesfall durch eine Affenpocken-Infektion registriert worden. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders <a href=\"https:\/\/www.rtve.es\/noticias\/20220729\/primera-muerte-viruela-mono-espana\/2393081.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>RTVE<\/em><\/a> und anderer spanischer Medien handelt es sich gleichzeitig auch um den ersten Todesfall in Europa. Die infizierte Person sei in der Region Valencia im Osten des Landes an der Krankheit gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Freitagabend mit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte in einem Situationsbericht zum aktuellen Affenpocken-Ausbruch von Anfang der Woche insgesamt f\u00fcnf Tote verzeichnet \u2013 alle in der Region Afrika.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu der in Spanien ums Leben gekommenen Person wurden zun\u00e4chst nicht bekanntgegeben. Spanien ist eines der von der Krankheit am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4ndern weltweit. Von den 4298 bisher im ganzen Land erfassten Infektionsf\u00e4llen h\u00e4tten bisher nur 120 eine Krankenhaus-Einweisung n\u00f6tig gemacht, hiess es.<\/p>\n<figure id=\"attachment_143799\" aria-describedby=\"caption-attachment-143799\" style=\"width: 425px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/affenpocken-e1658156422327.jpg\"><img data-expand=\"600\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"lazyload size-large wp-image-143799\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 425 298'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/mannschaft.com\/bimber\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/affenpocken-425x298.jpg\" alt=\"Affenpocken\" width=\"425\" height=\"298\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-143799\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Kriss Rudolph<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch Brasilien meldete am Freitag einen ersten m\u00f6glichen Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken. Allerdings habe es sich um einen Patienten mit anderen relevanten Komorbidit\u00e4ten gehandelt, teilte das Gesundheitsministerium in Bras\u00edlia auf einer Pressekonferenz mit. Der Fall werde noch \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Angesichts der schnellen Verbreitung der Affenpocken hatte die WHO am vergangenen Wochenende die h\u00f6chste Alarmstufe ausgerufen. Der Ausbruch sei eine \u00abNotlage von internationaler Tragweite\u00bb, erkl\u00e4rte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Samstag in Genf. Die internationale Verbreitung der Krankheit ist \u00e4usserst ungew\u00f6hnlich. Bisher war sie im Wesentlichen auf sechs afrikanische L\u00e4nder beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Die WHO-Einstufung soll die Regierungen der Mitgliedsl\u00e4nder dazu bewegen, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um den Ausbruch einzud\u00e4mmen. Sie sollen \u00c4rzt*innen und Kliniken sensibilisieren, bei Verdachtsf\u00e4llen Schutzma\u00dfnahmen treffen und die Bev\u00f6lkerung aufkl\u00e4ren, wie sie sich vor einer Ansteckung sch\u00fctzen kann.<\/p>\n<p>Nach Tedros&#8216; Worten vom Wochenende waren bis dahin bereits mehr als 16 000 Affenpocken-F\u00e4lle in 75 L\u00e4ndern best\u00e4tigt worden. Besonders betroffen sei Europa. Im Gegensatz zum Rest der Welt sch\u00e4tze die WHO hier das Infektionsrisiko als hoch ein, so der WHO-Chef. Aktuell konzentriere sich der Ausbruch auf M\u00e4nner, die Sex mit M\u00e4nnern h\u00e4tten \u2013 vor allem wenn sie viele Partner h\u00e4tten, hiess es. Tedros warnte die WHO aber vor einer Stigmatisierung dieser Gruppen <a href=\"https:\/\/mannschaft.com\/wegen-affenpocken-who-empfiehlt-msm-weniger-sexpartner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(MANNSCHAFT berichtete)<\/a>.<\/p>\n<p>Die EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides schickte unterdessen einen Brandbrief an die zust\u00e4ndigen Minister der EU-Staaten<a href=\"https:\/\/mannschaft.com\/brandbrief-wegen-affenpocken-kommission-sieht-eu-als-epizentrum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> (MANNSCHAFT berichtete)<\/a>. Die Europ\u00e4ische Union sei das Epizentrum entdeckter F\u00e4lle, hiess es in dem Schreiben vom Mittwoch. \u00abEs ist keine Zeit f\u00fcr Selbstzufriedenheit, und wir m\u00fcssen weiter zusammenarbeiten, um den Ausbruch zu kontrollieren.\u00bb<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der von der WHO erkl\u00e4rten Notlage sei es unter anderem wichtig, dass die EU-Staaten solide Systeme zur \u00dcberwachung der Lage und zum Melden neuer F\u00e4lle h\u00e4tten, schrieb Kyriakides. Daran habe es zu Beginn der Corona-Pandemie gefehlt. Eine effektive Kontaktnachverfolgung sowie gegebenenfalls Isolation k\u00f6nnten zudem dabei helfen, den Ausbruch zu kontrollieren. Am wichtigsten sei aber wohl die \u00f6ffentliche Kommunikation \u00fcber Risiken. Diese solle verst\u00e4rkt werden, \u00abinsbesondere um das Bewusstsein zu sch\u00e4rfen &#8211; ohne Panik oder Stigmatisierung zu verursachen\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>#Madrid K\u00fcrzlich hatte die #WHO d. 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